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Weltfußballer-Wahl: Matthäus-Kritik an Messi-Wahl - "Darf nicht der Sieger sein“

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Weltfußballer-Wahl: Matthäus-Kritik an Messi-Wahl - "Darf nicht der Sieger sein“

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„Messi darf nicht der Sieger sein“

Lothar Matthäus versteht nach der erneuten Wahl von Lionel Messi zum Weltfußballer die Welt nicht mehr. Seine Kritik erinnert an die Situation erst unlängst beim Ballon d‘Or.
Pep Guardiola ist zum zweiten Mal zum Welttrainer des Jahres gewählt worden. Der Spanier gewann in der letzten Saison mit Manchester City das Triple und war somit erste Wahl bei den FIFA The Best Awards.
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Das war so gar nicht nach seinem Gusto! Lothar Matthäus hat deutliche Kritik an der erneuten Wahl von Lionel Messi zum Weltfußballer des Jahres geübt.

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„Wenn man die Weltmeisterschaft nicht einbezieht, die Messi zum Gewinner des Ballon d‘Or gemacht hat, darf Messi dieses Mal nicht der Sieger sein. Ich finde, dass er der beste Fußballer der letzten 20 Jahre war, aber er hat mit Paris und Miami, wo er jetzt für einen Hype sorgt, keine großen Titel gewonnen“, sagte der deutsche Rekordnationalspieler bei Sky.

Dass Messi den Titel zum nunmehr achten Mal einheimste, befand Matthäus gerade mit Blick auf die zur Wahl gestandene Mega-Konkurrenz und des Abschieds des argentinischen Weltmeisters von der großen Sportbühne als befremdlich.

„Wenn man nach den großen Erfolgen geht, führt kein Weg an Manchester City und - bei der Wahl des besten Spielers - an Erling Haaland vorbei“, so der 62-Jährige weiter. „Er hat mit Man City die wichtigsten Titel geholt, seine Trefferquote war beeindruckend. Das sollte entscheidend sein, wenn man den besten und wichtigsten Spieler kürt - und der war Haaland.“

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Weltfußballer-Wahl: Messi sticht Haaland aus

Auch Frankreichs Star Kylian Mbappe (Paris St. Germain) hatte zur Wahl gestanden.

In der Tat erinnerte die Gala des Weltverbandes FIFA am Montagabend stark an die Vergabe des Ballon d‘Or, der anderen großen Auszeichnung im Weltfußball im vergangenen Oktober.

Auch damals hatte Messi den Preis abgeräumt, zehn Monate, nachdem er Argentinien in Katar endlich zum großen Titel geführt hatte - und schon damals hätten sich viele Beobachter Haaland ganz oben gewünscht. Eine „Farce“ sei das Ergebnis des vergangenen Jahres gewesen, hatte sich Matthäus damals ebenso echauffiert.

Fassungslosigkeit wegen Haaland - wie schon bei Ballon d‘Or

Nun herrschte nach der Weltfußballer-Wahl im Hammersmith Apollo in London ebenso Fassungslosigkeit - auch war nach der Verkündung des Titels für Messi eher verhaltener Applaus zu hören. Der 36-Jährige war bei der Gala erst gar nicht vor Ort, auch Triple-Gewinner Haaand blieb abwesend.

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Stimmberechtigt bei den Wahlen waren alle Trainer und Kapitäne der Nationalmannschaften sowie Fachjournalisten und Fans. Entscheidend war der Zeitraum vom 19. Dezember 2022, dem Tag nach Argentiniens WM-Sieg, bis 20. August 2023 - da spielte Messi noch zusammen mit Mbappé bei PSG.

Die Wahl fiel nun denkbar knapp aus: Messi und Haaland lagen im komplizierten Punktesystem gleichauf, den Ausschlag gaben nur die Stimmen der Teamkapitäne.