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Presse: Ekitiké lässt Pavard leiden

Ekitiké lässt Pavard leiden

Liverpool-Neuzugang Hugo Ekitiké macht in der Champions League Gegenspieler Benjamin Pavard nass. Auch die französische Presse reagiert.
Die Champions League ist Europas prestigeträchtigster Vereinswettbewerb im Fußball. Seit 1955 gibt es die Königsklasse - und das sind die erfolgreichsten Mannschaften in der Geschichte des Wettbewerbs.
Liverpool-Neuzugang Hugo Ekitiké macht in der Champions League Gegenspieler Benjamin Pavard nass. Auch die französische Presse reagiert.

Der FC Liverpool spielt eine durchaus holprige Saison, in der Champions League liegen die Reds nach dem souveränen 3:0-Sieg bei Olympique Marseille aber auf Kurs Achtelfinale.

Beim Auswärtssieg im Stade Vélodrome tat sich vor allem der Ex-Frankfurter Hugo Ekitiké mit einer starken Leistung hervor. Und das nicht nur mit seinem Abseitstor Mitte der ersten Halbzeit und seinem Lattentreffer in der 59. Minute.

Vielmehr war es vor allem seine dominante Performance gegen einen anderen ehemaligen Bundesligaspieler: Ex-Bayern-Star Benjamin Pavard hatte gegen den Liverpool-Neuzugang unzählige Male das Nachsehen.

Presse lobt Ekitiké - Kritik an Pavard

Eine Tatsache, die auch der französischen Presse nicht verborgen blieb. „Der Leidensweg von Pavard gegen Ekitiké“, titelte die Sportzeitung L’Équipe sogar über ihren Noten zur Partie.

In der Bewertung konstatierte das Blatt: „Die beiden Franzosen erlebten einen gegensätzlichen Champions-League-Abend. Liverpool-Stürmer Hugo Ekitiké zeigte zahlreiche Anstrengungen und Läufe, die Benjamin Pavard nicht eindämmen konnte. Der Verteidiger aus Marseille war zu nervös und konnte die schwere Heimniederlage nicht verhindern.“

Ekitiké, „der eigentlich im Zentrum erwartet worden war, positionierte sich hauptsächlich auf der linken Angriffsseite, in Pavards Zone, die er mit seinen Läufen schnell dominierte“.

Als Beispiele für Ekitikés starke Leistung wurden verschiedene Aktionen angeführt: „Es gab ein wegen Abseits aberkanntes Tor (23.), eine weitere vielversprechende Chance (35.) und einen Schuss, der an die Latte ging (59.). Am Ende erzielte er zwar kein Tor, aber er machte einen großen Unterschied.“

In der 79. Minute wurde der Angreifer schließlich in den wohlverdienten Feierabend geschickt.