Bayer Leverkusen ist im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen den FC Arsenal (1:1) ausgerechnet durch einen Eckball in Führung gegangen - eigentlich die größte Waffe der Gunners.
"Du schlägst Arsenal mit Arsenal-Mitteln"
Bayer-Tor: „Am Rande der Legalität“
„Du schlägst Arsenal mit Arsenal-Mitteln“, analysierte Experte Nils Petersen bei DAZN.
Die berüchtigten und viel kritisierten Standards der Gunners hatten in den vergangenen Wochen für Schlagzeilen gesorgt. Nun bekamen die Londoner „eine Kostprobe ihrer eigenen Medizin“ zu spüren, wie die englische Zeitung Daily Mail schrieb.
Arsenal mit den eigenen Waffen geschlagen
Denn genau einen solchen Eckball nutzte Bayer Sekunden nach Wiederanpfiff zur Führung - und schlug Arsenal dabei mit den eigenen Waffen.
Im Zentrum ging Ibrahim Maza beim Blocken von Arsenals Eze durchaus hart zu Werke, weshalb Andrich kam zweiten Pfosten völlig frei zum Kopfball kam und per Kopf einnetzen konnte (46.).
„Am Rande der Legalität“, befand Experte Petersen - der sich zudem über das Verhalten der Arsenal-Bank amüsierte: „Die Arsenal-Bank ist beim vierten Offiziellen. Das ist auch der Wahnsinn.“
Der frühere Bayern-Stürmer kam zu dem Schluss: „Arsenal macht das so oft, dann darfst du dich auch nicht beschweren.“
Nationalspieler Kai Havertz traf in der Schlussphase der Partie nach einer strittigen Elfmeter-Entscheidung zum 1:1-Endstand.