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Conference League: Schmährufe gegen Glasner

Schmährufe gegen Glasner

Nach dem enttäuschenden Unentschieden zwischen Crystal Palace und Zrinjski Mostar in der Conference League beginnen Palace-Fans, Schmähgesänge gegen Trainer Oliver Glasner anzustimmen.
Oliver Glasner verkündet am Freitag sein Aus bei Crystal Palace, das bereits seit drei Monaten feststeht. Über die Hintergründe offenbart der Trainer nun Details.
Nach dem enttäuschenden Unentschieden zwischen Crystal Palace und Zrinjski Mostar in der Conference League beginnen Palace-Fans, Schmähgesänge gegen Trainer Oliver Glasner anzustimmen.

„Du wirst morgen früh gefeuert“, war nach dem Spiel im Auswärtsblock der Crystal-Palace-Fans zu hören. Zu unzufrieden waren sie mit der Leistung von Trainer Oliver Glasner gegen den Underdog Zrinjski Mostar aus Bosnien-Herzegowina.

Die Gastgeber zeigten eine aufopferungsvolle Leistung und brachten den FA-Cup-Sieger Crystal Palace beim 1:1-Unentschieden ganz schön ins Wanken.

Glasner, der in den letzten Jahren noch als Erfolgstrainer gefeiert wurde, muss sich damit weiter deutlicher Kritik der Fans stellen. Die anhaltende Negativserie der Eagles und die entsprechenden Unstimmigkeiten zwischen Glasner und Klubboss Steve Parish lassen die Sorgen des ehemaligen Frankfurt-Trainers immer größer werden.

Glasner kennt Problemstellen der Eagles

Glasner begründete die enttäuschende Leistung seiner Mannschaft mit den großen Verletzungssorgen: „Lerma ist verletzt, wir spielen mit einem 19-Jährigen, einem 21-Jährigen, der 18 Monate lang verletzt war, und Chris Richards, also sehen wir, dass sie nicht im besten Rhythmus sind.“

Nach dem Unentschieden äußerte sich der Österreicher, der den Verein im Sommer verlassen wird, außerdem selbstkritisch: „Wenn man wie heute in Führung liegt und das Spiel kontrolliert, darf man ihnen einfach keine leichten Chancen geben. Wir haben das Spiel wie gegen Burnley kontrolliert, aber durch einfache Fehler den Schwung verspielt.“

Glasner sprach außerdem die Problemstellen an: „Wir waren sehr dominant. Aber es geht nicht nur darum, Ballbesitz zu haben. Wir müssen im Strafraum dominanter sein.“

Sarr sorgt für Führung - Mostar gleicht aus

Ismaïla Sarr sorgte bereits nach zwölf Minuten für den ersten Jubel der Gäste. Aus kurzer Distanz schob er den Ball über die Torlinie. Doch die Freude war nur von kurzer Dauer, der Senegalese stand knapp im Abseits.

In der 43. Minute dann aber der erneute Jubel dank Sarr, der Neuzugang traf dieses Mal regulär. Nur zehn Minuten nach der Pause brandete dann aber der Jubel beim Rest der Stadionbesucher auf. Karlo Abramovic erzielte für die Gastgeber das 1:1.

Crystal Palace fand im Laufe des Spiels zu wenige Lösungen und in den entscheidenden Momenten fehlte die Abschlussstärke. Es war ein weiteres siegloses Spiel, das sich in die Negativserie der letzten Wochen einreiht. Lediglich gegen Brighton konnte Palace Anfang Februar punkten. Den letzten Sieg zuvor feierten die Eagles Anfang Dezember in der Conference League gegen Shelbourne FC.