Premier-League-Klub Crystal Palace hat offenbar entschieden, Trainer Oliver Glasner nach dessen öffentlichem Wutausbruch nicht zu entlassen. Das berichtet der Guardian.
Nach Wutausbruch: Entscheidung um Glasner gefallen!
Überraschende Entscheidung um Glasner
Glasner hatte nach der 1:2-Niederlage beim AFC Sunderland mit der Führung seines Klubs abgerechnet und dabei unter anderem gesagt, dass er sich im Stich gelassen fühle.
Grund für seinen vielbeachteten Auftritt: Der Verein hatte sich zu einem Verkauf von Marc Guéhi an Manchester City entschieden und dies Glasner erst kurz vor dem Spieltag mitgeteilt.
Gespräch am Sonntag führt zur Wende
Zudem meinte Glasner, dass es ihm egal sei, ob er seinen bis Sommer laufenden Vertrag bei Palace erfüllt. All das soll bei Klubboss Steve Parish große Bestürzung ausgelöst haben. Er habe daraufhin eine sofortige Trennung von Glasner in Erwägung gezogen, berichteten mehrere englische Medien.
Am Sonntag folgte nun die überraschende Wende. Nach einem Gespräch mit Glasner möchte Parish, dass der Österreicher seinen Vertrag doch erfüllt. Eine Zusammenarbeit über den Sommer hinaus hatte der Österreicher schon vor einigen Tagen ausgeschlossen.
Palace erwartet nun von dem Coach, dass er nach einer Serie von 10 Spielen ohne Sieg in allen Wettbewerben eine Wende herbeiführt. Im vergangenen Jahr hatte Glasner den Klub zum Triumph im FA Cup geführt.