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Not-Torhüterin: DFB-Star scherzt

Not-Torhüterin: DFB-Star scherzt

Die Nationalspielerin musste unlängst im Verein zwischen den Pfosten ran - und würde dort auch im DFB-Team einspringen.
Die Frauennationalmannschaft startete dominant in die WM-Qualifikation. Auch bei der vorherigen EM war man als Halbfinalist gut dabei. Wolfsburg-Verteidigerin Janina Minge sieht die DFB-Auswahl wieder bei der Weltspitze angekommen.
Die Nationalspielerin musste unlängst im Verein zwischen den Pfosten ran - und würde dort auch im DFB-Team einspringen.

Seit ihrem Not-Einsatz als Torhüterin ist Janina Minge bestens vorbereitet. „Ich habe meine eigenen Torwarthandschuhe bekommen, ich habe mittlerweile auch mein eigenes Torwarttrikot tatsächlich“, berichtete die Fußball-Nationalspielerin vom VfL Wolfsburg. Im Fall der Fälle würde sie auch für das DFB-Team zwischen die Pfosten gehen.

Allrounderin notfalls auch ins Tor

„Natürlich hoffen wir, dass es nicht wieder vorkommt, aber ja, ich stehe jederzeit zur Verfügung, auch im Tor“, sagte die 26-Jährige, die eigentlich in der Innenverteidigung oder im defensiven Mittelfeld aufläuft: „Jetzt kann ich wirklich von mir behaupten, ich habe schon jede Position gespielt, das können auch nicht so viele von sich sagen. Von daher: Ich bin bereit, wenn es dazu kommt.“

Am vergangenen Bundesliga-Spieltag war Minge kurzerhand ins VfL-Tor gegangen, als Stammkeeperin Stina Johannes in der Schlussphase des 3:3 bei Union Berlin mit Rot vom Feld musste und Wolfsburg nicht mehr wechseln konnte. Nach der denkwürdigen Partie habe sie „unfassbar viele Nachrichten“ bekommen, erzählte Minge: „Es war jetzt auch keine alltägliche Situation.“

Derby-Vibes vor WM-Quali gegen Österreich

Derzeit bereitet sich die gelernte Polizistin mit dem DFB-Team in Herzogenaurach auf die WM-Qualifikationsspiele gegen Österreich vor. „Das hat so ein bisschen Derby-Vibes auf Nationalmannschaftsebene“, sagte Minge vor den Nachbarschaftsduellen am Dienstag (18.15 Uhr/ZDF) in Nürnberg und vier Tage darauf in Ried (18.00 Uhr/sportschau.de): „Wir kennen sehr viele Spielerinnen aus der Bundesliga.“

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