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DFB: Bierhoff mit Warnung an Nagelsmann

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DFB: Bierhoff mit Warnung an Nagelsmann

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Bierhoff warnt Nagelsmann

Die Zeit von Oliver Bierhoff als Geschäftsführer beim DFB ist schon etwas länger vorbei. Dennoch lässt es sich der EM-Held von 1996 nicht nehmen, seine Einschätzung zum neuen Bundestrainer Julian Nagelsmann abzugeben.
Oliver Bierhoff kommentiert die Einstellung von Julian Nagelsmann und warnt den neuen Bundestrainer.
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Über neun Monate ist die Trennung von Oliver Bierhoff und dem deutschen Fußball-Bund her. Nun hat sich der frühere DFB-Geschäftsführer zu Wort gemeldet und die Verpflichtung von Bundestrainer Julian Nagelsmann eingeordnet.

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„Julian ist einer der deutschen Toptrainer, ohne Zweifel“, sagte Bierhoff im Podcast „Tomorrow - Business. Stars. Lifestyle“ bei der Management-Konferenz „Shift“ in München.

Auf die Qualitäten von Nagelsmann, der beim FC Bayern „gute Ergebnisse eingefahren“ habe, lässt Bierhoff nichts kommen: „Jeder Experte weiß, dass er ein absolut vorbereiteter, guter Trainer ist.“

Nationaltrainer? „Ein bisschen was anderes“

Dennoch gibt Bierhoff zu Bedenken: „Nationaltrainer ist ein bisschen was anderes.“ Anstatt täglich mit Spielern zu arbeiten, „musst du hier und da Abstriche machen, wenn du gewisse Dinge einstudieren willst. Aber er hat die absolute Kompetenz.“

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Bierhoff hat 18 Jahre in verschiedenen Funktionen beim DFB gearbeitet hat, bevor im Dezember 2022 nach der WM-Blamage von Katar die Trennung folgte. Mit dem neuen DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig wurde erst vor zwei Wochen ein Nachfolger für Bierhoff gefunden und ernannt.

DFB-Sportdirektor Rudi Völler, der nach dem WM-Aus in Katar sein Engagement beim DFB begann, sei für Nagelsmann laut Bierhoff nun eine wichtige Ansprechperson. Völler könne dem 36-Jährigen mit seiner „langjährigen Erfahrung“ und seiner „Seniorität“ helfen, „da wird er sicherlich eine Stütze sein“.

Bierhoff drückt Deutschland die Daumen

Mittlerweile schaut Bierhoff wie „viele deutsche Fußballfans“ auf die Nationalmannschaft. „Wir drücken natürlich die Daumen, dass das Richtung 2024 funktioniert“, sagte Bierhoff mit Blick auf die anstehende Heim-EM.

Die Krise zuletzt habe auch an ihm genagt. „Das Gute ist, wir wissen, wir haben eine Qualität. Aber es tut natürlich weh, auch wenn ich jetzt nicht mehr aktiv dabei bin, wenn man sieht, wie in den letzten Monaten dann eben auch über die Nationalmannschaft gesprochen wurde, auch, welche Ergebnisse dort geliefert wurden“, sagte Bierhoff im ersten Interview nach seinem DFB-Aus.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)