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Was war das? Fragwürdige Rüdiger-Aktion bei DFB-Blamage

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Was war das? Fragwürdige Rüdiger-Aktion bei DFB-Blamage

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Diese Rüdiger-Aktion wirft Fragen auf

Antonio Rüdiger liefert wie fast alle DFB-Stars gegen Japan eine schwache Leistung ab. Beim dritten Gegentor bleibt der Real-Star merkwürdigerweise lange stehen.
Nach der 1:4-Niederlage gegen Japan findet DFB-Sportdirektor deutliche Worte für das Abschneiden der DFB-Elf.
SPORT1
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von SPORT1

Knockout statt Comeback: Der dritte Gegentreffer hat die Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen Japan (1:4) endgültig besiegelt - und dabei einige Fragen aufgeworfen. Stand zunächst nur Pechvogel Robin Gosens im Fokus, muss auch Antonio Rüdiger nach genauerem Hinschauen ernsthaft hinterfragt werden.

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Kurzer Rückblick: Gosens hatte in der 90. Minute beim Stand von 1:2 den letzten der zahlreichen individuellen Fehler im deutschen Team begangen, mit einer Slapstick-Aktion verlor er den Ball an Takefusa Kubo in der gegnerischen Hälfte. Der Japaner war auf und davon, Sekunden später legte er auf den mitgelaufenen Takuma Asano quer. 3:1, die Vorentscheidung war gefallen.

Was das mit Rüdiger zu tun hat? Der Abwehrchef war bei Gosens‘ Fauxpas letzter Mann - und blieb am Mittelkreis zunächst einfach stehen! Der Real-Star setzte sich erst in Trab, als Asano im Vollsprint an ihm vorbeizog.

Selbst Kimmich überholt Rüdiger noch

Doch auch dann schaltete Rüdiger den Turbo nicht mehr ein. Selbst Joshua Kimmich, der zum Zeitpunkt des Gosens-Fehlers über fünf Meter weiter vorne positioniert gewesen war, überholte Rüdiger noch beim Lauf in Richtung des eigenen Tors.

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Die Szene sorgte nach dem Spiel auch im Netz für Verwunderung. So fragten sich viele Twitter-User, warum Rüdiger seinem Teamkollegen Gosens, dem er den Ball gerade zugepasst hatte, nicht schon vor dem Patzer mit ein paar Schritten in die eigene Hälfte eine Anspielstation geboten hatte.

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Andere User unkten, der Abwehrspieler der Königlichen habe sich so spät am Abend wohl keine Verletzung mehr zuziehen wollen. Zugegebenermaßen: Der Gosens-Fehler darf natürlich nicht passieren und Rüdiger hätte Kubo wohl nicht mehr einholen können. Den mitgelaufenen Asano aber sehr wohl, der Torschütze war schließlich an Rüdiger vorbeigelaufen.

Ein beherzter Sprint hätte Marc-André ter Stegen im deutschen Tor womöglich ein weiteres Mal die Möglichkeit gegeben, sich im Eins-gegen-Eins auszuzeichnen. Der Barca-Keeper hatte das DFB-Team zuvor mehrfach im Spiel gehalten.

Doch so wurden jegliche Hoffnungen auf ein spätes Comeback zunichtegemacht. Es kam zu einem Knockout, der ins Bild passt - Rüdiger hatte für sein Spiel die SPORT1-Note 5 erhalten - und Fragen aufwirft.