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Deutschland - Japan 1:4 - Pfiffe, Streit und Blamage! Jetzt wackelt Flick

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Deutschland - Japan 1:4 - Pfiffe, Streit und Blamage! Jetzt wackelt Flick

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Mega-Blamage! Jetzt wackelt Flick

Das DFB-Team wird von Japan gedemütigt. Die Elf offenbart eklatante Schwächen, zwei Stars streiten sich lautstark und die Fans quittieren den Auftritt mit einem lauten Pfeifkonzert. Der Bundestrainer wackelt.
Nach der 1:4-Niederlage gegen Japan findet DFB-Sportdirektor deutliche Worte für das Abschneiden der DFB-Elf.
pberger
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khau
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von Patrick Berger, Kerry Hau

Pfeifkonzert, lautstarker Streit zwischen Leroy Sané und Niklas Süle auf dem Rasen und die nächste Blamage! Für Bundestrainer Hansi Flick wird es nach dem 1:4 (1:2) des DFB-Teams gegen Japan richtig eng. Die DFB-Spitze hatte sich nach SPORT1-Informationen bereits nach den Negativergebnissen der vergangenen Länderspiele beraten und intern über potenzielle Nachfolge-Kandidaten nachgedacht.

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Bei der Revanche für das 1:2 bei der WM in Katar hatte das DFB-Team sogar noch Glück, dass der Gegner viele gute Chancen ausließ. So schossen Junya Ito (11.), Ayase Ueda (22.), Takuma Asano (90.) und Ao Tanaka (90.+2) die Asiaten zum Erfolg. Leroy Sané traf für Deutschland (19.).

Die Fans straften die Nationalmannschaft für die erneut schwache Leistung mächtig ab. In der ersten Hälfte waren die Unmutsbekundungen noch leise und vereinzelt zu hören.

Zur Pause wurde es dann schon ein gellendes Pfeifkonzert. Und auch nach dem Seitenwechsel nahmen die Pfiffe nicht ab.

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Flick mit Kimmich-Experiment

Bundestrainer Flick stellte in seiner Startelf zwar keine nominellen Überraschungen auf, hielt aber kleinere Kniffe bereit. So bot er Florian Wirtz im offensiven Mittelfeld auf und gab ihm eine weitere Chance.

Auch der „Co-Kapitän“ Joshua Kimmich bekam eine neue Position und agierte als Rechtsverteidiger.

In der Innenverteidigung rückte Niklas Süle an die Seite des Abwehrchefs Antonio Rüdiger, Nico Schlotterbeck komplettierte links die Viererkette. Emre Can und Gündogan bildeten davor ein Duo, die offensive Dreierreihe bestand aus Leroy Sané, Florian Wirtz und Serge Gnabry. Kai Havertz stürmte.

Schlotterbeck gegen Ito überfordert

Das Kimmich-Experiment brachte auch defensive Stabilität. Beim Spielaufbau rückte er ins Zentrum und offenbarte somit bei Ballverlusten der Teamkollegen große Räume auf der verwaisten Seite.

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Das viel größere Problem für den DFB war aber die linke Seite. Schlotterbeck war gegen den flinken Gegenspieler Junya Ito komplett überfordert. Auch Serge Gnabry im linken Mittelfeld stand in der Defensivarbeit neben sich.

Die Folge: Erst war Schlotterbeck links zu langsam, ließ die Flanke zu und in der Mitte fälschte Antonio Rüdiger den Ito-Schuss unhaltbar ab (11.).

Streit zwischen Sané und Süle

Auch das 2:1 für Japan entstand über die linke DFB-Seite. Ito traf die Hereingabe nicht richtig und bereitete so optimal vor für Ayase Ueda (22.).

Besonders bitter für Deutschland: Nur drei Minuten vor dem 1:2 hatte Leroy Sané den besten deutschen Angriff kaltschnäuzig abgeschlossen. Ohnehin war Sané der beste Akteur in der Offensive.

Die DFB-Elf zeigte ihre Verunsicherung zudem immer wieder deutlich. In der 38. Minute stritten sich Süle und Sané so lautstark, dass die TV-Mikrofone dies deutlich aufzeichneten.

Und auch in der Defensive spielte die Unsicherheit ständig mit. Antonio Rüdiger verlor nach ungenauem Schlotterbeck-Pass als letzter Mann den Ball. Doch Marc-André ter Stegen rettete überragend gegen Ueda (41.).

Asano und Tanaka schießen Deutschland ab

Auch nach der Pause änderte sich nicht viel. Japan blieb frech und forderte ter Stegen mehrfach.

Ito (46.), Ueda (48.), der ehemalige Frankfurter Daichi Kamada (54.) und Bochums Takuma Asano (70.) verpassten es aber, frühzeitig für die Entscheidung zu sorgen.

Das 3:1 fiel kurz vor Schluss, als Robin Gosens den Ball als letzter Mann verlor und Asano nach Querpass ins leere Tor schob (90.). Kurz darauf erhöhte der Düsseldorfer Ao Tanaka sogar noch per Kopf (90.+2).

Traurigerweise geht das Ergebnis auch in dieser Höhe in Ordnung.