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DFB-Team: "Keine Sorgen" um Manuel Neuer - Rückendeckung von Vertrautem

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DFB-Team: "Keine Sorgen" um Manuel Neuer - Rückendeckung von Vertrautem

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„Schauen Sie sich seine Spiele an“

In der Diskussion um Manuel Neuer hat Deutschlands Nummer eins einen klaren Fürsprecher. Sein Torwarttrainer verteidigt ihn vehement.
Vor der EM 2024 spricht Mentalexperte Michael von Kunhardt über die Drucksituation der deutschen Nationalmannschaft. Er verrät unter anderem, wie Jamal Musiala, Florian Wirtz und Manuel Neuer mit Druck umgehen sollten.
SPORT1
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von SPORT1
In der Diskussion um Manuel Neuer hat Deutschlands Nummer eins einen klaren Fürsprecher. Sein Torwarttrainer verteidigt ihn vehement.

Die Vorbereitung zur Heim-EM läuft auf Hochtouren und Fußball-Deutschland hat gleich mehrere Personalien, die hitzig diskutiert werden. Darunter: Hat sich Manuel Neuer seinen Platz im deutschen Tor verdient? Kritiker bemängeln seine jüngsten Fehler, doch ein enger Vertrauter lässt keine Zweifel an Neuers Fähigkeiten aufkommen.

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Michael Rechner ist Torwarttrainer des FC Bayern München und kennt Manuel Neuer nur zu gut. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung positionierte er sich in der Diskussion eindeutig: „Ich finde die Debatte ein bisschen oberflächlich.“

Manuel steht im Tor der deutschen Nationalmannschaft
Manuel steht im Tor der deutschen Nationalmannschaft

Die Kritik entzündete sich an mehreren unglücklichen Szenen: Beim Champions-League-Aus gegen Real Madrid patzte Neuer entscheidend, im Länderspiel gegen die Ukraine spielte er dem Gegner den Ball in die Füße, nachdem er diesen abgefangen hatte - und gegen Griechenland wehrte er den Ball nach vorne ab.

Doch Rechner mahnte, das Gesamtbild nicht zu vergessen: „Man sollte die kompletten Spiele bewerten.“ Er spielte vor allem auf das Spiel gegen Real an, in dem die eine unglückliche Aktion eine ansonsten starke Leistung überlagerte.

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„Das ist einfach Manuel Neuer“

Seit Februar 2023 ist Rechner Torwarttrainer bei den Bayern, eine Position, die er in einer turbulenten Phase übernahm. Der Verein hatte gerade Toni Tapalovic, den langjährigen Trainer von Neuer, entlassen - ein Schlag für den ohnehin verletzten Torwart. Trotz dieser Umstände haben Neuer und Rechner schnell eine vertrauensvolle Partnerschaft entwickelt, die durch die Höhen und Tiefen der Rehabilitationsphase weiter gestärkt wurde.

Rechner betonte, dass Neuer sich durch sein optimistisches und mutiges Torwartspiel auszeichne - Eigenschaften, die ihn zum besten Torhüter der Welt gemacht haben. „Diese Szene aus dem Ukraine-Spiel zeigt ja eine seiner großen Stärken: dass er eben nicht hinten stehen bleibt, sondern den Pass antizipiert und dem Ball rechtzeitig entgegenkommt. Das ist einfach Manuel Neuer“, erklärte er weiter.

Mit 38 Jahren befindet sich Neuer im Spätherbst seiner Karierre, doch Rechner stellte klar: „Seine Bewegungsgeschwindigkeit ist nach wie vor outstanding. In den 30 Spielen nach seiner Verletzung hat Manu eine unglaubliche Konstanz und herausragende Paraden gezeigt.“

Rechner sieht nach dem Comeback nach der schweren Verletzung keine Schwächephase: „Schauen Sie sich seine Spiele an, ein Tief kann ich da nicht erkennen. Manu ist topfit und top in Form, und seine mentale Stärke ist extrem. Mit Druck können nur wenige so gut umgehen wie er.“