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Vor WM: Wagner bereut DFB-Abschied nicht

DFB-Abschied? Wagner bereut nichts

Vor rund einem Jahr verließ Sandro Wagner den DFB, um beim FC Augsburg anzuheuern. Wehmut über den Abgang verspürt er aber nicht.
Bis 2025 war Sandro Wagner Co-Trainer beim DFB
Bis 2025 war Sandro Wagner Co-Trainer beim DFB
© IMAGO/Beautiful Sports
Vor rund einem Jahr verließ Sandro Wagner den DFB, um beim FC Augsburg anzuheuern. Wehmut über den Abgang verspürt er aber nicht.

Sandro Wagner hat verraten, dass er keinerlei Wehmut in Bezug auf seinen Abschied von der deutschen Nationalmannschaft spürt. Hatte Wagner zwar noch bei der Heim-EM 2024 als Co-Trainer an der Seitenlinie gestanden, verpasst er nun mit der Weltmeisterschaft in Nordamerika ein großes Highlight.

Ob ihn das ärgere? „Ganz ehrlich: Keine Sekunde“, erklärte der 38-Jährige im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung. „Aber nicht, weil es mir beim DFB keinen Spaß gemacht hätte, das war eine tolle Zeit mit der Heim-EM als Höhepunkt“, meinte Wagner weiter.

Wagner schwärmt: „Für mich war es der Hammer“

Für das, was er mit der Nationalmannschaft erlebt hatte, fand er ausschließlich lobende Worte: „Für einen jungen Trainer wie mich war es der Hammer, mit einem inhaltlich guten Trainer wie Julian arbeiten zu können und unter Druck Topspieler zu trainieren wie Toni Kroos, Joshua Kimmich, Ilkay Gündogan, Toni Rüdiger, Flo Wirtz, Jamal Musiala und all die anderen“, schwärmte Wagner. Auch DFB-Sportdirektor Rudi Völler sei eine „Riesenbereicherung“ für ihn gewesen.

Nach zwei Jahren an der Seite von Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte Wagner sein Kapitel beim DFB nach der Nations League im Mai 2025 beendet und war zum FC Augsburg gewechselt, wo er seine Trainerkarriere auf höchster Vereinsebene startete und einen Vertrag bis 2028 unterschrieb.

Nach Augsburg-Trennung: Wagner noch ohne Verein

Doch der Schritt weg vom DFB entpuppte sich als Fehltritt: Nach nur zehn Punkten aus den ersten zwölf Ligaspielen und dem frühen Aus im DFB-Pokal trennte sich der FCA im Dezember bereits schon wieder von Wagner, der auch abseits des Platzes mit diskussionswürdigen und teils als übertrieben empfundenen Aussagen für eher negative Schlagzeilen sorgte.

Einen neuen Verein hat der achtmalige Nationalspieler indes noch nicht gefunden, was ihn jedoch nicht stresst: „Ich hätte auch schon wieder arbeiten können, wenn ich das gewollt hätte, aber ich finde es gerade ganz reizvoll, Gespräche zu führen“, erklärte Wagner seine Zukunftspläne.