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Wegen Klopp: DFB mit Zuwendungen an Red Bull

DFB zahlt keine Ablöse für Klopp

Für Jürgen Klopp hat der DFB keine Ablöse im klassischen Sinne bezahlt. Der Verband gibt dafür unter anderem eine Million Euro an eine RB-nahe Stiftung.
Jürgen Klopp wendet sich bei seiner Vorstellung als Bundestrainer mit klaren Worten an die Medienvertreter. Seine Familie ist für ihn ein absolutes Tabu.
Für Jürgen Klopp hat der DFB keine Ablöse im klassischen Sinne bezahlt. Der Verband gibt dafür unter anderem eine Million Euro an eine RB-nahe Stiftung.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat für den neuen Bundestrainer Jürgen Klopp keine Ablöse im klassischen Sinne bezahlt. Allerdings wird Klopps bisheriger Arbeitgeber Red Bull nach der Vertragsauflösung einige Zuwendungen des Verbandes erhalten.

Man habe sich „in Anerkennung dessen, dass die Freigabe hier so unkompliziert und unbürokratisch erfolgt ist“, sagte DFB-Präsident Bernd Neuendorf, „zu zwei Dingen bereit erklärt: Erstens wird es eine Zuwendung geben seitens des DFB an die RB-nahe Stiftung ‚Wings for Life‘ in Höhe von einer Million Euro“.

DFB spielt bis zur WM 2030 dreimal in Leipzig

Zudem werde der Verband laut Neuendorf bis zur WM 2030 drei Länderspiele der A-Nationalmannschaft der Männer in Leipzig austragen. „Insofern zeigen wir uns hier erkenntlich Richtung Leipzig, Richtung der Stiftung, Richtung des Unternehmens und sind nochmal sehr dankbar dafür, dass es so vonstatten gegangen ist in relativ kurzer Zeit.“ Der Dank des DFB-Chefs ging deshalb noch einmal an Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff.

Allerdings sei alles schon „relativ kompliziert“ gewesen, fügte DFB-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke an, „auch das Thema mit Red Bull“.

Man habe die Verträge, meinte Klopp selbst, „vernünftig aufgelöst, das ist uns gelungen“.