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DFB: Nachfolger? Neuer mit klarem Rat an Klopp

Urbig? Neuer mit klarem Rat an Klopp

Seinem designierten Nachfolger könne man "auf jeden Fall vertrauen", sagt Manuel Neuer im Interview.
Zum Abschluss der Asienreise siegt der FC Bayern München gegen Aston Villa. Manuel Neuer zieht anschließend ein erstes Fazit.
Seinem designierten Nachfolger könne man "auf jeden Fall vertrauen", sagt Manuel Neuer im Interview.

Mit der Berufung von Jürgen Klopp zum Bundestrainer hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) nach Meinung von Manuel Neuer alles richtig gemacht. „Ich glaube, er hat die größte Expertise, und ich hoffe, dass er den deutschen Fußball voranbringt“, sagte der Torhüter der Weltmeister-Mannschaft von 2014 in einem Interview mit Sky. Klopp habe „ja einiges vorzuweisen, auch in seiner Vergangenheit“.

Als seinen geeigneten Nachfolger bei der Nationalmannschaft empfiehlt Neuer dem neuen Bundestrainer seinen derzeitigen Stellvertreter beim FC Bayern. Jonas Urbig können man „auf jeden Fall vertrauen“, er habe dies „in allen Wettbewerben auch gezeigt. Da habe ich ein sehr gutes Gefühl“, sagte der Kapitän des Rekordmeisters, der für die WM 2026 vom anschließend zurückgetretenen Julian Nagelsmann noch einmal für die DFB-Auswahl reaktiviert worden war.

Neuer rät Klopp zu Urbig

Urbig ist seit Januar 2025 beim FC Bayern. Damals kam er vom 1. FC Köln. Seither absolvierte der 22-Jährige bereits 32 Pflichtspiele für den deutschen Rekordmeister – und überzeugte dabei vor allem mit seiner ruhigen und nahezu fehlerlosen Spielweise. Bei der WM war Urbig deshalb bereits ein Kandidat und flog als Trainingskeeper mit. Der gebürtige Euskirchener gilt als Kronprinz für den Thron von Neuer in München – und auch beim DFB halten ihn viele Experten für den richtigen Keeper.

Die Nationalmannschaft sei für Urbig jedoch „ein Thema, mit dem ich mich noch nicht beschäftigt habe.“ Stattdessen will er sich auf die tägliche Arbeit bei seinem Verein konzentrieren.

Das Ende seiner Karriere zum Abschluss der kommenden Saison stellte Neuer ein weiteres Mal in Aussicht, bestätigen aber wollte es der 40-Jährige erneut nicht. „Nein, also zu 100 Prozent ist gar nichts. Ist auch nicht in Stein gemeißelt, aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch“, sagte Neuer. Zu seinem designierten Nachfolger Urbig habe er jedenfalls „ein sehr offenes Verhältnis, Wir arbeiten mit Liebe an unserem Job und versuchen, uns gegenseitig zu pushen.“

Mit Sport-Informations-Dienst (SID)