Thomas Müller kennt Jürgen Klopp spätestens seit der Weltmeisterschaft bestens. Gemeinsam standen der Ex-Weltmeister und der neue Bundestrainer als Experten vor der Kamera. Nun erklärte der langjährige Bayern-Spieler, was er sich von Klopps Arbeit beim DFB erwartet.
Das will Thomas Müller jetzt von Jürgen Klopp sehen
Das will Müller von Klopp sehen
„Wochenlang habe ich bei der WM neben Jürgen Klopp am Spielfeldrand philosophiert. Jetzt schaue ich ihm als Bundestrainer zu. Und ich bin vor allem eins: neugierig“, schrieb Müller in seinem persönlichen Newsletter an die Fans.
Zahlreiche personelle Veränderungen hält er für unwahrscheinlich, denn der Klopp zur Verfügung stehende Spielerpool sei „annähernd der gleiche wie im Juni, und der Fußball wird nicht neu erfunden.“
Das will Müller vom Klopp-Team nicht sehen
Klopp wird seinen ersten DFB-Kader am 17. September verkünden, Wunderdinge sollte man wohl nicht erwarten. „Jeder Trainer hat andere Prioritäten, aber viele Prinzipien kommen bei jedem vor. So viele Geheimnisse hat das Fußballspiel nicht“, erklärte Müller.
Trotzdem formulierte die Bayern-Ikone durchaus erste Ansprüche an das nächste DFB-Team: „Was ich sicher nicht erwarte: zehn Mann im eigenen Strafraum und lange Bälle nach vorne. Als deutsche Fußballnation wollen wir proaktiven Fußball spielen, dafür haben wir auch die Spielerprofile.“
Entscheidend werde sein, „wie schnell es Kloppo schafft, dass die Spieler seine Ideen sichtbar auf den Platz bringen. Was ich grundsätzlich von Trainern erwarte, ist, dass eine Handschrift sichtbar ist.“
Er selbst schaue mittlerweile „ein bisschen mit Trainer- bzw. Manager-Augen aufs Spiel“. Ob man im ersten Spiel schon Dinge erkennen könne, die klar der neuen Herangehensweise unter Klopp zuzuordnen seien, „wird sich zeigen. Aber ein Trainer mit einer klaren Spielidee ist die Voraussetzung für Erfolg.“