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Jürgen Klopps Auftakt: "Das ist sehr ungewöhnlich"

Klopps Start: „Das ist ungewöhnlich“

Sportdirektor Rudi Völler spricht über die ersten Wochen von Jürgen Klopp als Bundestrainer - und eine "Herausforderung".
DFB-Sportdirektor Rudi Völler spricht im SPORT1-Interview am Rande des Amateurwochenendes in Frankfurt über Bundestrainer Jürgen Klopp und die anstehenden Länderspiele.
Sportdirektor Rudi Völler spricht über die ersten Wochen von Jürgen Klopp als Bundestrainer - und eine "Herausforderung".

Rudi Völler hat schon einen Stimmungsumschwung durch Bundestrainer Jürgen Klopp ausgemacht. „Aber das war auch zu erwarten. Das ist ja immer so, wenn ein neuer Trainer kommt, auch bei Julian Nagelsmann gab es eine große Euphorie“, sagte Völler am Rande des Wochenendes des Amateurfußballs auf dem DFB-Campus in Frankfurt bei SPORT1.

Völler betonte aber auch, dass es nun bei Klopp noch einmal „besonders“ sei: „Bei seiner enormen Trainervergangenheit und seiner Art, Menschen mitzunehmen, merkt man jetzt schon, dass er etwas entfachen kann.“

Der Sportdirektor der A-Nationalmannschaft erklärte zudem, dass er Klopp in den ersten Wochen äußerst engagiert erlebt habe. „Man merkt, dass er brennt. Dass er es nicht abwarten kann, dass es endlich losgeht“, sagte Völler, der mit Klopp „im regen Austausch“ sei, „ob telefonisch oder bei einigen Treffen“.

Völler über Klopps Start: „Das ist eine Herausforderung“

Völler begrüßt es, dass Klopp sich viele Bundesligaspiele vor Ort anschaut und den Kontakt zu Spielern und Vereinen sucht. „Das ist richtig so“, stellte Völler fest.

Klopp gibt sein Debüt als Bundestrainer am 24. September in der Nations League in den Niederlanden. Es folgen die Spiele gegen Griechenland (27. September und 4. Oktober) sowie die Begegnung gegen Serbien am 1. Oktober. „Das ist schon sehr ungewöhnlich gleich mit vier Spielen an einem Stück innerhalb von zwei Wochen. Das ist eine Herausforderung – auch für mich“, sagte Völler.

Positiv bewertete Völler die vor ein paar Jahren von Hannes Wolf ausgerufene Trainingsphilosophie für den Nachwuchs.

„Das ist genau die richtige Richtung, vor allem dieses Prinzip des Kleinfeldes, damit alle Spieler relativ viele Ballkontakte haben. Dabei bleiben wir auch, das trennen wir von irgendwelchen Ergebnissen bei der A-Nationalmannschaft“, erklärte Völler: „Ich weiß auch von Jürgen Klopp, dass ihm das gefällt. Er arbeitet auch eng zusammen mit Hannes Wolf, beide kennen sich ja von früher.“

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