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Buchwald: Dieses DFB-Duo geht nicht

Buchwald: Dieses DFB-Duo geht nicht

Guido Buchwald wünscht sich Joshua Kimmich auf die Sechs zurück. Von einem Zusammenspiel von Ilkay Gündogan und Toni Kroos rät der Ex-Weltmeister ab.
Ein schwarz-rot-gold geschmückter Fan-Bus hat die Vorbereitung der deutschen Fußball-Nationalmannschaft auf das EM-Spiel gegen Portugal am Samstag gestört.
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von SPORT1

Guido Buchwald hat sich in die Diskussion um die DFB-Aufstellung bei der EM eingemischt - und eine klare Meinung vertreten. (Frankreich - Deutschland: Einzelkritik)

"Ich würde Goretzka (Leon Goretzka, Anm. d. Red) und Kimmich (Joshua Kimmich, Anm. d. Red.) im Mittelfeld spielen lassen", erklärte der Weltmeister von 1990 bei EM Aktuell auf SPORT1. "Kroos (Toni Kroos, Anm. d. Red.) und Gündogan (Ilkay Gündogan, Anm. d. Red.) funktionieren nicht zusammen - da muss einer raus."

Beide seien zwar "gute Passgeber", aber das "Eins-gegen-Eins haben sie nicht gezeigt. Aktuell haben sie nicht die Geschwindigkeit. Ich würde nicht beide spielen lassen."

In der konkreten Entscheidung zwischen beiden würde sich Buchwald indes für Gündogan entscheiden, "weil er mehr in die Spitze gehen kann. Kroos ist aber ein hervorragender Standardspieler. Wenn Goretzka spielen kann, würde ich aber trotzdem auf Gündogan setzen." (Bericht: DFB-Team hat ein Standard-Problem)

Goretzka schob zuletzt einige Sonderschichten, um wieder fit zu sein. Ob er schon gegen Portugal in der Startelf stehen kann, ist aktuell noch ungewiss.

Kimmich auf die Sechs - Müller offensiv gesetzt

Zu Kimmich sagte Buchwald, dass er "am stärksten auf der Sechs ist", räumte aber ein, dass "wir auch keinen Besseren auf der Rechtsverteidiger-Position haben. Das ist die Crux für Löw (Bundestrainer Joachim Löw, Anm. d. Red.). Es ist eine schwierige Entscheidung."

Trotzdem würde der 60-Jährige Kimmich "sehr gerne auf der Sechs sehen. Dann muss man hinten rechts improvisieren."

Der Spieler, der für ihn in der Offensive gesetzt ist, sei Thomas Müller: "Er ist ein Leader, kann ein Spiel lesen. Die anderen Spieler kann er auch gut einsetzen."

Weder Kai Havertz noch Leroy Sané können gegen Frankreich überzeugen. Bundestrainer Joachim Löw könnte gegen Portugal auf das Motto setzen: Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte...
02:07
Sané oder Havertz: So könnte Löw das Offensiv-Dilemma lösen

Kai Havertz würde Buchwald derweil eine Pause gönnen und dafür "zwei Spieler mit Geschwindigkeit bringen, die in die Lücken stoßen können".

Ob Dreier- oder Viererkette sei indes vom Gegner abhängig: "Gegen Frankreich hat es ganz ordentlich funktioniert. Aber bei schnellen Gegnern könnte der Raum sehr groß werden. Wenn man Druck ausüben will, ist eine Dreierkette besser. Aber mit einer Viererkette steht man stabiler."

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