EM 2024>

EM-Qualifikation mit England, Frankreich, Schweiz und Türkei im TV, Stream und Ticker

Fußballzwerge fordern Giganten

Die Unterschiede können nicht größer sein, doch Sensationen gibt es immer wieder bei der EM-Qualifikation. England und Frankreich bekommen es mit wahren Außenseitern zu tun. Alles andere als ein Sieg wäre eine Blamage.
Kylian Mbappé hat Paris Saint-Germain per Brief davon in Kenntnis gesetzt, dass er seine einseitige Option auf eine eigenständige Vertragsverlängerung bis 2025 nicht ziehen werde.
Die Unterschiede können nicht größer sein, doch Sensationen gibt es immer wieder bei der EM-Qualifikation. England und Frankreich bekommen es mit wahren Außenseitern zu tun. Alles andere als ein Sieg wäre eine Blamage.

Die Qualifkation für die Europameisterschaft 2024 in Deutschland ist noch in der Frühphase, doch wie immer gilt für die Favoriten: Verlieren verboten!

Gerade am dritten Spieltag, der am Freitag um 20.45 Uhr unter anderem von England und Frankreich eröffnet wird, warten vermeintlich ganz kleine Fußballnationen auf die Schwergewichte.

England ist auf Malta gefordert, Vize-Weltmeister Frankreich tritt in Gibraltar an. Dazu können sich auch die Türkei und die Schweiz gehörig blamieren.

England ist mit zwei Siegen gegen die vermeintlich stärksten Gegner, Italien (2:1) und Ukraine (2:0), in die Gruppenhase gestartet. Die Three Lions wollen auf Malta und am Montag gegen Deutschland-Schreck Nordmazedonien nachlegen und ihre Tabellenführung weiter festigen.

Die Stimmung im englischen Team ist nicht nur wegen des Champions-League-Erfolgs von Manchester City prächtig. Stürmer Harry Kane bedankte sich für sein Rekordtor im März gegen Italien mit einem besonderen Geschenk bei seinen Teamkollegen.

Frankreich trifft auf Gibraltars Rekord-Oldie

Für Frankreich lief es bislang ähnlich einwandfrei. Die 4:0-Gala gegen die Niederlande und das 1:0 in Irland durch ein Traumtor von Pavard ebnen der Equipe einen perfekten Start in die Qualifikation. In Gibraltar trifft das Team von Didier Deschamps immerhin auf einen Rekord-Stürmer, der sogar Zlatan Ibrahimovic in den Schatten stellt.

Ein gewisser Lee Casciaro übertrumpfte im März den schwedischen Superstar. Denn: Bei seinem 85-Minuten-Einsatz gegen Griechenland war der Casciaro 41 Jahre, fünf Monate und 25 Tage alt und damit vier Tage älter als Ibrahimovic, der damit den Uralt-Rekord von Italiens Torhüter-Legende Dino Zoff verpasste.

Türkei unter Zugzwang - Schweiz in Andorra

Für die Türkei um Trainer Stefan Kuntz sieht die Lage in Gruppe D schon deutlich brisanter aus. Mit einem Sieg (2:1 in Armenien) und einer Niederlage (0:2 gegen Kroatien) steht Kuntz mit seinem Team nur auf Rang drei. Ein Ausrutscher in Lettland könnte den anvisierten Platz zwei, der für die Playoffs berechtigt, in weite Ferne rücken lassen.

Für die Schweiz, die in einer von drei Sechser-Gruppen spielt, geht es nach den souveränen Auftakterfolgen gegen Belarus (5:0) und Israel (3:0) mit Andorra weiter. Immerhin ein 1:1 konnte der Underdog dem Kosovo am zweiten Spieltag abknüpfen. Die Eidgenossen, die traditionell mit vielen ehemaligen oder aktuellen Bundesliga-Profis antreten, dürften also gewarnt sein.