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Streitfall Joshua Kimmich: So sieht Bayern-Legende Philipp Lahm den Sechser

Lahms Urteil zu Kimmich

Philipp Lahm sieht die deutsche Fußball-Nationalmannschaft unter dem neuen Bundestrainer Julian Nagelsmann auf einem guten Weg.
Philipp Lahm sprach bei der Teampräsentation des FC Bayern darüber, in welchem Bereich der deutsche Fußball derzeit hinterherhinkt.
Philipp Lahm sieht die deutsche Fußball-Nationalmannschaft unter dem neuen Bundestrainer Julian Nagelsmann auf einem guten Weg.

Der frühere DFB-Kapitän Philipp Lahm sieht die deutsche Nationalmannschaft unter dem neuen Bundestrainer Julian Nagelsmann auf einem guten Weg. „Ich glaube, dass es gut werden kann. Man weiß es natürlich nicht, aber es ist noch ausreichend Zeit, den Umschwung zu schaffen. Julian versprüht Energie, das ist sehr wichtig“, sagte der OK-Chef der Heim-EM bei Sky.

Torwart Manuel Neuer traut Lahm (39) nach dessen knapp elfmonatiger Verletzungspause durchaus zu, Marc-Andre ter Stegen im DFB-Tor wieder zu verdrängen. "Wenn er seine Leistung bringt und wieder auf das absolute Topniveau zurückkehrt, dann hat er sicher Chancen, als Nummer eins zwischen den Pfosten zu stehen", meinte Lahm.

So sieht Lahm die Kritik an Kimmich

Neuer, wie Lahm Weltmeister von 2014, hatte am vergangenen Samstag beim 8:0 des FC Bayern gegen Darmstadt 98 sein Comeback gefeiert. Es sei "schön", so Lahm, "dass Manuel wieder da ist. Er hat das Torwartspiel in der jüngsten Vergangenheit auf ein anderes Niveau gehoben. Das Wichtigste ist jetzt, dass er fit ist und Spiele bekommt, um in den Rhythmus zu kommen."

Lahm kam außerdem auf Joshua Kimmich zu sprechen, der derzeit häufig in der Kritik steht. „Joshua hat eine sehr hohe Erwartungshaltung an sich selbst. Der immer gerecht zu werden, ist nicht immer einfach“, urteilte der Ex-Weltmeister.

Kimmich sei jedoch erfahren, habe „jetzt schon extrem viele Jahre bei den Bayern gespielt. Dass da mal Kritik aufkommt - das ist eben so. Man muss sich bei den Bayern Woche für Woche neu beweisen. Das gilt für jeden einzelnen Spieler, weil es beim Verein einen großen Konkurrenzkampf gibt.“

---- mit Sport-Informations-Dienst