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Spott für großen Traditionsverein

Spott für großen Traditionsverein

Die Saison hat gerade erst begonnen, aber bei den Glasgow Rangers herrscht schon dicke Luft. Jetzt spotten sogar die Gegner.
Die Glasgow Rangers verpassen die Ligaphase der Europa League
Die Glasgow Rangers verpassen die Ligaphase der Europa League
© IMAGO/Action Plus
Die Saison hat gerade erst begonnen, aber bei den Glasgow Rangers herrscht schon dicke Luft. Jetzt spotten sogar die Gegner.

Die Glasgow Rangers haben in der Frühphase der neuen Saison den nächsten Rückschlag erlitten und sind in der Qualifikation zur Europa League an Jagiellonia Bialystok gescheitert. Nach einem 2:1-Erfolg im Hinspiel reichte dem polnischen Vertreter am Donnerstag im Rückspiel ein 1:1. 

„Die jüngste europäische Demütigung“, titelte die Daily Mail und sprach von einer „peinlichen Niederlage“.

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Gegner verspottet Rangers mit ulkigem Video

Doch damit nicht genug, die Rangers-Fans mussten auch noch Spott vom Gegner ertragen – woran sie aber selbst ihren Anteil hatten. Einige Anhänger des schottischen Topklubs hatten sich über den Namen des polnischen Kontrahenten lustig gemacht, weil dieser wie ein WLAN-Passwort klinge.

Der verschmähte Gegner machte sich das zum Anlass, um die Rangers im Anschluss der Partie aufs Korn zu nehmen. Sie posteten ein Video von Torschütze Nik Prelec, der versuchte, sich an einem Laptop in dem WLAN-Netzwerk mit dem Namen „UEFA Europa League Playoffs“ anzumelden.

„Glasgow Rangers“ erwies sich dabei natürlich als falsch, der eigene Vereinsname dagegen als goldrichtig. Bei X witzelte ein User: „Dieses WLAN-Passwort hat die Rangers aus der Europa League geworfen.“

„Chaos“: Bei den Rangers brennt schon der Baum

Für die Rangers ist der Saisonstart damit schon jetzt einer zum Vergessen. Neben dem Scheitern auf internationaler Ebene läuft es bisher auch im Tagesgeschäft alles andere als rund. In den ersten beiden Ligaspielen holten die Rangers nur einen Punkt. Trainer Derek McInnes, der im Sommer auf den Deutschen Danny Röhl folgte und immer wieder personelle Verstärkung gefordert hat, steht bereits in der Kritik. 

„McInnes läuft ernsthaft Gefahr, schon so früh in seiner Amtszeit von den Flammen verschlungen zu werden. Die bissigen Reaktionen der Fans nach dem Abpfiff machten das mehr als deutlich“, wurde die Daily Mail deutlich: „Seine Mannschaft ist ein einziges Chaos. Er kann sich so viel über mangelnde Verstärkung auf bestimmten Positionen beschweren, wie er will. Die Realität ist, dass er nicht das Beste aus den Spielern unter seiner Führung herausholt.“

Nach dem Aus müssen die Rangers den Gang in die Qualifikation zur Conference League antreten. Dort wartet mit dem tschechischen Klub Jablonec die nächste Herausforderung.