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Adler hofft auf Heynckes statt Löw

Adler hofft auf Heynckes statt Löw

In der Debatte um Joachims Löws Zukunft bringt Rene Adler Bayerns-Ex-Coach Jupp Heynckes als Nachfolger und "absolute Wunschlösung" ins Spiel - aus vielen Gründen.
Im CHECK24 Doppelpass geht es um die Bundestrainer-Frage. Der Wunschkandidat von Rene Adler ist Ex-Bayern-Trainer Jupp Heynckes. Christian Ziege erklärt, warum das möglich wäre.
Christian Paschwitz
Christian Paschwitz

Was wird aus Joachim Löw? Nach dem historischen WM-Aus zieht sich der Bundestrainer am Wochenende zurück und entscheidet über seine Zukunft. Doch Fußball-Deutschland diskutiert bereits vielfach über mögliche Nachfolge-Kandidaten.

Nun fällt auch der Name Jupp Heynckes: Im CHECK24 WM Doppelpass hat sich Rene Adler vehement für den langjährigen Erfolgscoach des FC Bayern ausgesprochen.

"Das wäre meine absolute Wunschlösung", sagte der Ex-Nationalkeeper. "Ich glaube, dass es kein Trainer als Jupp Heynckes besser kann, Menschen zu führen und zu verstehen. Der auch die Risse in dieser Mannschaft wieder kitten kann und zu einer Einheit formt."   

Heynckes habe all das in den vergangenen "Jahren bei Bayern München sensationell gezeigt. Es braucht auch einen starken Trainer, der auch die politischen Themen managen kann - und das kann er."   

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Adler spricht über Alternative Heynckes 

Adler hegte allerdings Zweifel, dass der 73-Jährige für das Amt des Bundestrainer tatsächlich bereitstünde. 

"Das müsste man dann wohl abermals mit seiner Frau und mit Cando (Heynckes' Hund, Anm. d. Red.) abstimmen", scherzte Adler. "Ihn von seinem Bauernhof wegzubekommen, wird wohl problematisch."

Zur Erinnerung: Heynckes hatte im Herbst 2017 - quasi als Freundschaftsdienst für Bayern-Präsident Uli Hoeneß - bis zum Ende der vergangenen Saison den Trainerjob für den in München entlassenen Carlos Ancelotti übernommen, obwohl er sich eigentlich bereits am 4. Juni 2013 in den Ruhestand verabschiedet hatte.  

Geht er, oder bleibt er? Die Zukunft von Joachim Löw ist weiter ungewiss. SPORT1 nennt die Gründe für- und gegen einen Verbleib als Bundestrainer.
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Ziege: Heynckes perfekt als Löw-Nachfolger 

Auch für Christian Ziege wäre Heynckes "perfekt. Und du kannst für den Job des Bundestrainer da wohnen bleiben, wo du bist. Du bist dafür auch nicht von Montag bis Sonntag eingespannt."

Für Ex-Nationalspieler Ziege ist aber auch der kürzlich bei RB Leipzig ausgeschiedene "Ralph Hasenhüttl ein Kandidat. Er ist zu haben, und er hat gezeigt, dass er es kann."

Vor allem aber brauche man "einen, der Reibung erzeugt, einen vom Typ Matthias Sammer. Wenn diskutiert wird, macht es das besser. Wenn alle sagen, es ist alles wunderbar, dann kommt man nicht voran."

Insofern war für Ziege auch Löws vorzeitige Vertragsverlängerung ein falsche Signal gewesen: "Du verlängerst ohne Not den Vertrag vor der WM. Da hat der DFB einen Fehler gemacht, damit hat man sich einer Handlungsmöglichkeit beraubt."

Die Expertenrunde im CHECK24 Doppelpass stellt sich die Frage, wer neuer Bundestrainer werden soll. Thomas Strunz plädiert für Lothar Matthäus.
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Löw-Nachfolger? Strunz bringt Matthäus ins Spiel

Strunz denkt über Matthäus an

SPORT1-Experte Thomas Strunz wiederum sieht einen Löw-Nachfolger auch an dessen Zusammenspiel mit Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff geknüpft: "Welcher Trainer passt zu Bierhoff? Er ist ja der starke Mann beim DFB. Man stelle sich vor, eine polarisierende Figur wie Lothar Matthäus würde das machen."

Matthäus genieße laut Ex-Nationalspieler Strunz inzwischen "hohes Ansehen und macht das im Fernsehen (als Experte, Anm. d. Red.) inzwischen richtig gut. Er würde auch wollen."

Die Expertenrunde im Doppelpass diskutiert über die Führungsspieler in der Nationalmannschaft. Ex-Nationalkeeper Rene Adler findet die Kritik an Toni Kroos jedoch „aberwitzig“.
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Adler verteidigt Führungsspieler

Miroslav Klose dagegen wäre für Strunz "keine Option- er ist ja Mitglied des bestehenden Teams." Wenn von tiefgreifenden Veränderungen die Rede sei, müsse "entweder der Bundestrainer muss neu sein oder das Umfeld des Bundestrainers. Entweder geht der Bundestrainer und Bierhoff bleibt oder umgekehrt."

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