Blutiger Beginn im Spitzenspiel! Schon in der dritten Spielminute des Krachers der Frauen-Bundesliga zwischen dem FC Bayern München und dem VfL Wolfsburg kam es zu einer Schrecksekunde. Nach einem Freistoß der Gäste rasselten Bayern-Kapitänin Glodís Viggosdottir und Torhüterin Ena Mahmutovic zusammen.
Frauen-Bundesliga: Böser Crash bei Bayern-Kracher
Böser Crash bei Bayern-Kracher
Während sich Mahmutovic das Gesicht hielt, traf es vor allem Viggosdottir. Die Isländerin trug eine Platzwunde am Auge davon und musste minutenlang neben dem Feld behandelt werden. Nach knapp sechs Minuten konnte Viggosdottir jedoch mit einem Kopfverband ins Spielgeschehen zurückkehren.
Auch Sorgen um Popp
Es war nur eine von vielen körperlichen Szenen der ersten Halbzeit. Kurz nach dem Führungstreffer der Münchener durch Pernille Harder (13.) gerieten die ehemaligen DFB-Kolleginnen Alexandra Popp und Sydney Lohmann aneinander und sahen dafür je eine Gelbe Karte.
Popp musste zudem in der 34. Spielminute am linken Sprunggelenk behandelt werden. Kämpfte sich für die Schlussphase des ersten Durchgangs aber wieder auf den Rasen zurück.
Auch Wolfsburgs Lineth Beerensteyn musste vor der Pause einen Zusammenprall mit Mahmutovic verkraften, konnte nach kurzer Behandlung allerdings ebenfalls weitermachen.
Im zweiten Durchgang wurde es dann auch auf der anderen Seite blutig. Lena Lattwein foulte zunächst Lohmann, bekam im Fallen jedoch den Stollen der Gegnerin ins Gesicht und musste mit einer Platzwunde über dem Auge behandelt werden. Im Anschluss sah Lattwein dennoch die Gelbe Karte für das vorherige Einsteigen. Nach wenigen Minuten kehrte auch Lattwein glücklicherweise auf den Platz zurück.
Am Ende der Partie festigten die Münchener die Tabellenführung und setzten sich mit 3:1 gegen den großen Rivalen durch. Harder (13., 47.) und Lea Schüller (69.) trafen für den FCB. Beerensteyn verkürzte in der 75. Minute für Wolfsburg.