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DFB-Star Lina Magull begründet Aus als Kapitänin beim FC Bayern

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DFB-Star Lina Magull begründet Aus als Kapitänin beim FC Bayern

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Bayern-Star begründet Entscheidung

Nationalspielerin Lina Magull hat am Anfang der Saison ihr Kapitänsamt beim FC Bayern München niedergelegt. Nun spricht sie über die Gründe, die zu dieser Entscheidung geführt haben.
Im Rahmen eines Events von Sponsor Audi zeigen die Spielerinnen des FC Bayern in den Tiroler Bergen ihr Können auf vier Rädern. Die FCB-Frauen haben sichtlich spaß bei ihrem Teamausflug.
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Lina Magull führte die Frauen des FC Bayerns drei jahrelang als Kapitänin auf den Platz, gab dieses Amt aber anfangs der laufenden Saison an Glódís Perla Víggósdottir weiter.

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Damals sagte sie, sie sei stolz gewesen, dieses Amt ausführen zu dürfen. Es habe aber auch viel Energie gekostet, nun wolle sie sich wieder auf ihre eigene Leistung konzentrieren. Im Nachrichtenportal t-online ging sie näher auf die Gründe ein.

Magull wollte den Fokus wieder auf sich selbst setzen

„Die Entscheidung fiel bereits zum Ende der vergangenen Saison. Das Jahr war für mich nicht einfach. Die Saison hat mir viel abverlangt und das Amt war auf eine gewisse Art und Weise belastend für mich. Ich wollte mir mit diesem Entschluss ermöglichen, den Fokus wieder stärker auf mich selbst richten zu können“ erklärte die Spielerin des FC Bayern vor der Partie in der Champions League bei Paris Saint-Germain (ab 18.45 Uhr im LIVETICKER).

Konkret meint sie damit, dass sie nicht mehr in der Lage gewesen sei, das Amt so auszuüben, wie sie das für richtig hält. Die 29-Jährige glaubt aber, dass nicht alles von der Binde abhängt und sie dennoch als Führungsspielerin agieren kann.

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Will dennoch als Führungsspielerin agieren: Lina Magull
Will dennoch als Führungsspielerin agieren: Lina Magull

Kurz nach der abgelaufenen Bundesligasaison, in der Magull mit dem FC Bayern den Bundesliga-Titel gewonnen hatte, reiste die Offensivspielerin zur Frauen-WM. Ihre Beschäftigung mit der Kapitänin-Frage in ihrem Klub habe aber nichts mit dem sehr enttäuschend verlaufenen Turnier zu tun gehabt.

„Nein, das hatte keinerlei Einfluss auf die WM. Ehrlich gesagt, habe ich aber die Kritik nicht so wirklich nachvollziehen können. Es waren insgesamt keine guten Leistungen von uns als Team. Ich empfand es als ein bisschen unfair, es teilweise an einzelnen Spielerinnen festzumachen. Aber natürlich habe auch ich mich nach der WM hinterfragt, das war keine einfache Zeit. Ich weiß, dass ich alles gegeben habe“ legte Magull dar.