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Champions League: Wolfsburg feiert Einzug ins Viertelfinale

Wolfsburg feiert Einzug ins Viertelfinale

Die Wölfinnen ziehen in das Viertelfinale der Königsklasse ein. Der Trainer drückt beim Thema Feiern ein Auge zu.
Der VfL Wolfsburg festigt gegen den 1. FC Köln den zweiten Platz in der Frauen-Bundesliga. Ein Doppelpack von Lineth Beerensteyn besiegelt den ersten Sieg des neuen Jahres.
Die Wölfinnen ziehen in das Viertelfinale der Königsklasse ein. Der Trainer drückt beim Thema Feiern ein Auge zu.

Stephan Lerch wollte nach dem Einzug ins Viertelfinale der Champions League nicht allzu streng mit seinen Spielerinnen sein. Eine kleine Feier oder ein Drink an der Hotelbar? „Das ist von meiner Seite aus genehmigt“, sagte der Trainer des VfL Wolfsburg nach dem 2:0 (1:0) bei Juventus Turin im Rückspiel der Play-offs.

„Es ist nicht selbstverständlich. Jeder weiß, in welcher Situation wir uns im Sommer mit einem sehr großen Umbruch befunden haben - und jetzt haben wir es geschafft, die Top Acht zu erreichen“, erklärte Lerch: „Das will ich noch einmal betonen, und deswegen muss man auch diesen Moment genießen.“

Auch deshalb wollte Lerch noch nicht auf die kommenden Herausforderungen blicken. Über den Viertelfinalgegner Olympique Lyon „reden wir morgen, nicht mehr heute Abend“, erklärte der VfL-Coach bei Disney+.

VfL Wolfsburg: Topspiel gegen Bayern München

Das Bundesliga-Topspiel bei Spitzenreiter Bayern München am Sonntag (16.20 Uhr/ZDF, DAZN und MagentaSport) schob Lerch vorerst zur Seite. Nun zähle erst einmal „dieser Erfolg“.

Eine „endlose Party“ werde es nach dem Triumph in Turin aber nicht, versprach Lerch, dafür seien die Kräfte auch nicht mehr da. Denn nach dem frühen Führungstreffer durch Vivien Endemann (18.) hatten sich die Wolfsburgerinnen mit aller Macht gegen die Gastgeberinnen stemmen müssen. Cora Zicai (90.+6) gelang am Ende zwar noch ein Traumtor, doch der VfL hatte bis zum Schluss zittern müssen.

Er sei „unfassbar stolz“ auf seine Mannschaft, sagte Lerch. In der zweiten Halbzeit habe sein Team „sehr, sehr leidenschaftlich“ verteidigt. Zudem habe man neben der starken Torhüterin Stina Johannes auch „Glück in der einen oder anderen Situation“ gehabt, „das gehört dann aber auch dazu“.