Bundestrainer Christian Wück bedauert den Ausfall von Schlüsselspielerin Klara Bühl zum Start der deutschen Fußballerinnen in die WM-Qualifikation.
DFB-Frauen: So reagiert Wück auf den Ausfall von Klara Bühl
So reagiert Wück auf den Bühl-Ausfall
Es tue „natürlich sehr weh, dass sie jetzt ausfällt“, sagte der 52-Jährige vor dem Jahresauftakt gegen Slowenien am Dienstag (17.45 Uhr) in Dresden.
Wück: „Genug Qualität auf dem Platz“
Die Offensivspielerin von Bayern München hatte sich am Sonntag im Training am Campus in Frankfurt/Main eine muskuläre Verletzung zugezogen. Bühl sei „natürlich ein ganz wichtiger Faktor in unserem Spiel und in unserer Mannschaft“, sagte Wück. Dennoch werde man „genug Qualität auf dem Platz haben, um auf dieser Position Gefahr auszustrahlen“.
Er habe „vollstes Vertrauen in die, die nachrücken“, betonte Wück, der neben Bühl auch auf Selina Cerci (TSG Hoffenheim) in der Offensive verletzungsbedingt verzichten muss.
Entwarnung bei Gwinn
Wer auf den Flügeln stattdessen zum Einsatz kommen wird, verriet Wück nicht, das System wolle er aber nicht ändern. Mit Blick auf Kapitänin Giulia Gwinn gab Wück derweil Entwarnung. Die Abwehrspielerin war zuletzt im Training kürzergetreten, sei aber „dabei“.
Ungeachtet der Personalsituation ist das Ziel zum Start in die Qualifikation klar. Man wolle sich „am besten ohne Umwege“ für die WM-Endrunde 2027 in Brasilien qualifizieren, sagte Wück. Dafür muss das DFB-Team in der Gruppe A4 mit Slowenien, Norwegen und Österreich Erster werden.
„Wir wissen, dass sich das leicht anhört, aber dass genug Schritte gemacht werden müssen, um das Ziel zu erreichen“, betonte Wück. Gegen Slowenien müsse die Mannschaft dafür die eigenen Qualitäten auf den Platz bringen und „spielerisch kreativ sein“, sagte Mittelfeldspielerin Sjoeke Nüsken. Zudem sei „Geduld das Stichwort. Ich glaube, darauf wird es ankommen.“