Anzeige

Gerland zurück! „Wirklich legendär“

Gerland zurück! „Wirklich legendär“

Hermann Gerland kehrt als U21-Co-Trainer an die Seitenlinie zurück. Ansgar Brinkmann schwärmt von dem 67-Jährigen und lobt ihn in den höchsten Tönen.
Antonio Di Salvo ist der neue Trainer der U21-Nationalmannschaft und folgt damit auf Stefan Kuntz. Nun erklärt er den zukünftigen Plan mit der U21-Auswahl des DFB.
Martin Quast
Martin Quast
Felix Kunkel
Felix Kunkel
von Martin Quast, Felix Kunkel

Der „Tiger“ kehrt zurück.

Im Sommer war die Zeit von Hermann Gerland beim FC Bayern zu Ende gegangen, danach wechselte er als Scout beim DFB in eine Rolle, die sich eher im Hintergrund abspielen sollte.

Doch nun ist der 67-Jährige neuer Co-Trainer der deutschen U21-Nationalmannschaft und feiert am Donnerstagabend sein Debüt an der Seitenlinie als Assistent von Cheftrainer Antonio Di Salvo, der Stefan Kuntz beerbt hatte. (U21-EM Qualifikation: Deutschland - Israel, ab 18.15 Uhr im LIVETICKER).

Der ehemalige Bundesliga-Profi Ansgar Brinkmann schwärmt im Gespräch mit SPORT1 von Gerlands Qualitäten als Trainer. „Er wird der U21 brutal gut tun, weil er etwas verkörpert. Mehr Werte im Fußball als bei Hermann Gerland geht nicht“, erklärte der 52-Jährige.

„Dieser Mann ist wirklich legendär. Wir können bei der U21 froh sein, dass wir jemanden haben, der Erfahrungswerte hat und Fußball auch fühlen kann.“

Brinkmann: Gerland passt zur U21

Brinkmann, der als „weißer Brasilianer“ Kult-Status erreicht hat, sieht Gerland als bedeutenden Faktor für die Entwicklung der jungen Nationalspieler.

„Ich glaube, wenn man ein Toptalent ist, für die deutsche U21 spielt und dann mit Hermann Gerland eine Respektsperson dabei ist, ist das elementar wichtig“, führte der Ex-Frankfurter aus. „Wenn da einer in der U21 meint, er wäre schon ein Großer - dann haben wir mit Gerland genau den richtigen, um den wieder zu erden.“

Der langjährige Assistenztrainer des FC Bayern sei in ganz Deutschland eine Legende. „Er hat so einen Respekt im deutschen Fußball. Wenn man Spieler wie Philipp Lahm oder Thomas Müller über ihn reden hört, dann ist dem nichts hinzuzufügen“, stellte Brinkmann klar.