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Les Bleus jubeln nach Drama

Les Bleus jubeln nach Drama

Frankreich dreht gegen Belgien einen Zwei-Tore-Rückstand und zieht furios ins Finale der Nations League ein. Der Siegtreffer fällt ganz spät, Benzema und Co. jubeln.
Kylian Mbappé (l.) und Karim Benzema stehen im Finale der Nations League
Kylian Mbappé (l.) und Karim Benzema stehen im Finale der Nations League
© Imago
SID
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von SID

Was für ein Drama!

Dank einer famosen Aufholjagd ist Weltmeister Frankreich ins Finale der Nations League eingezogen. Die Mannschaft von Trainer Didier Deschamps bezwang in der Neuauflage des WM-Halbfinals von 2018 Belgien nach einem Zwei-Tore-Rückstand in Turin noch mit 3:2 (0:2).

Im Finale im Mailänder San Siro am Sonntag (ab 20.45 Uhr im LIVETICKER) wartet Spanien, das Europameister Italien am Mittwoch mit 2:1 bezwungen hatte. Italien und Belgien spielen zuvor den dritten Platz aus.

Hernández mit spätem Siegtreffer für Frankreich

Theo Hernandez (90.), Bruder von Bayern Münchens Lucas Hernandez, erzielte den entscheidenden Treffer.

Yannick Ferreira Carrasco (37.) und Chelseas Romelu Lukaku (40.) hatten die Roten Teufel kurz vor der Pause in Führung gebracht. Karim Benzema (62.) und Kylian Mbappé (69.) per Foulelfmeter glichen aus.

„Niemand hat zur Halbzeit geglaubt, dass es noch möglich ist. Das kann ich bei dem Spielstand nachvollziehen, aber wir waren hier, um alles auf dem Platz zu lassen und ins Finale einzuziehen“, sagte Deschamps beim TV-Sender TF1.

Die vom Coach Gelobten feierten sich noch in der Nacht selber, auch in den sozialen Netzwerken: „Ein Comeback, das von Dauer ist, und ein Platz im Finale. Großartige Arbeit des gesamten Teams. Wir sehen uns am Sonntag“, jubelte auf Instagram etwa Mbappé.

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Antoine Griezmann, Paul Pogba (“Nächster Halt: Finale!“) und Karim Benzema posteten an gleicher Stelle ebenfalls mit Fotos ihre Emotionen.

Die vier Teams hatten im vergangenen Jahr ihre Vorrundengruppen in der A-Liga gewonnen. Gesucht wird in Italien der Nachfolger des Premierensiegers Portugal. Die deutsche Mannschaft hatte als Zweiter ihrer Gruppe das Halbfinale verpasst - nach einer denkwürdigen 0:6-Klatsche gegen Spanien.

Denkwürdiges war auch in Turin schon vor dem Anpfiff passiert. Frankreichs Coach Deschamps bot die Hernandez-Brüder Theo und Lucas in der Startelf auf. Zwei Brüder von Beginn an hatte es in der Equipe Tricolore zuletzt 1974 in einem Freundschaftsspiel gegen Rumänien gegeben.

Belgien vergibt Riesenchance zum Auftakt

Direkt zu Beginn vergab Belgien die Riesenmöglichkeit auf die Führung. Der ehemalige Wolfsburger Kevin De Bruyne scheiterte an Frankreichs Torhüter Hugo Lloris, der den Ball am Pfosten vorbeilenkte (4.).

Nach einer halben Stunde wurde Belgien dominanter, auch weil sich Frankreich zurückzog. Carrasco belohnte die Belgier für die Tempoverschärfung mit seinem strammen Schuss zur Führung. Dann legte Lukaku nach toller Vorarbeit von de Bruyne nach.

Nach dem Seitenwechsel drückte Frankreich. Benzema mit einem wuchtigen Schuss und Mbappe, der vom Punkt eiskalt blieb, sorgten für den verdienten Ausgleich.

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Lukakus Treffer zurückgenommen

Kurz vor dem Schlusspfiff vergab Mbappe die Chance auf den Siegtreffer hauchzart. Im Gegenzug wurde Lukakus vermeintliches Tor wegen einer Abseitsstellung nach Videobeweis zurückgenommen. Dann schlug Hernández zu.