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Schweiz findet Nachfolger für Nationaltrainer Petkovic

Schweiz findet offenbar neuen Nationaltrainer

Nach dem Abschied von Vladimir Petkovic steht der neue Nationaltrainer der Schweiz offenbar fest. In Deutschland ist der neue Nati-Coach kein Unbekannter.
Thiago Alcantara wird für seine aufmunternde Geste für einen Gegenspieler nach dem Halbfinaleinzug der Spanier gegen die Schweiz gefeiert.
Nach dem Abschied von Vladimir Petkovic steht der neue Nationaltrainer der Schweiz offenbar fest. In Deutschland ist der neue Nati-Coach kein Unbekannter.

Nach sieben Jahren als Coach der Schweizer Nati verabschiedete sich Vladimir Petkovic Ende Juli Richtung Girondins Bordeaux.

Seither lief die Suche nach einem Nachfolger beim Schweizer Fußballverband (SFV) auf Hochtouren. In den Schweizer Medien wurden zeitweise auch große Namen, wie etwa Arsène Wenger oder Joachim Löw gehandelt. Nun ist offenbar eine Entscheidung gefallen.

Yakin soll neuer Schweizer Nationaltrainer werden

Übereinstimmenden Berichten von nau.ch und Blick zufolge, soll der ehemalige Bundesliga-Profi Murat Yakin neuer Schweizer Nationaltrainer werden.

Der 46-Jährige, der in Deutschland für den VfB Stuttgart und den 1. FC Kaiserslautern spielte, soll am Montag offiziell vorgestellt werden.

Yakin trainierte bislang den Schweizer Zweitligisten FC Schaffhausen. Zuvor stand er auch schon für den FC Thun, den FC Luzern, den FC Basel, den Grasshopper Club Zürich und den FC Sion an der Seitenlinie. In der Saison 2014/15 trainierte der frühere Defensivspieler den russischen Erstligisten Spartak Moskau.

Petkovic schreibt mit der Schweiz bei EM Geschichte

Der 49-malige Schweizer Nationalspieler tritt bei den Eidgenossen in große Fußstapfen.

Der Petkovic trainiert die Schweiz seit 2014. In der WM-Qualifikation absolvierte die Schweiz bereits zwei Spiele und steht in Gruppe C mit sechs Punkten auf Platz zwei hinter Europameister Italien. (Spielplan und Ergebnisse der WM-Qualifikation)

Bei der EURO in diesem Jahr hatte der 57-Jährige die Schweizer durch einen Erfolg über Weltmeister Frankreich erstmals seit 1954 wieder in ein Viertelfinale bei einem großen Turnier geführt. Dort war das Team um Kapitän Granit Xhaka an Spanien im Elfmeterschießen unglücklich gescheitert.