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Shinji Kagawa über WM-Duell mit DFB-Team, seine Zeit beim BVB und Jürgen Klopp

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Shinji Kagawa über WM-Duell mit DFB-Team, seine Zeit beim BVB und Jürgen Klopp

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Kagawa witzelt über Duell mit DFB-Team

Kagawa witzelt über Duell mit DFB-Team

Japans einstiger Bundesliga-Star Shinji Kagawa äußert mit Blick auf das Gruppenduell bei der WM größten Respekt vor Deutschland. Der Ex-BVB-Profi blickt auch auf seine Zeit in Dortmund zurück - und lobt Jürgen Klopp.
Hansi Flick hat in den vergangenen vier Länderspielen wichtige Erkenntnisse gewonnen. Es zeichnen sich erste Tendenzen ab, wer um die Startelf oder sogar um sein WM-Ticket kämpfen muss.
SID
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von SID

Japans einstiger Bundesliga-Star Shinji Kagawa hat mit Blick auf das Gruppenduell bei der WM größten Respekt vor Deutschland - und schätzt die Erfolgsaussichten äußerst vorsichtig ein.

„Wenn Marco Reus verletzt ist, Thomas Müller auch, oder alle Bayern-Spieler - dann gewinnen wir“, sagte der 33-Jährige im Interview mit transfermarkt.de lachend.

Bei der Winter-WM in Katar habe der Auftakt in Gruppe E gegen Deutschland (23. November) „natürlich die oberste Priorität.

Bester japanischer Gegner der WM-Geschichte?

Für Deutschland hat es 2018 nicht so gut geklappt, aber so viel Glück werden wir nicht haben“, sagte Kagawa mit Blick auf das deutsche Vorrunden-Aus in Russland vor vier Jahren.

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Und weiter: „Sie kommen mit 1000 Prozent Leidenschaft zur WM, und es ist vielleicht die beste Mannschaft, gegen die Japan in seiner WM-Geschichte antreten musste.“

Kagawa selbst, der mittlerweile beim belgischen Erstligisten VV St. Truiden spielt, hofft noch auf eine Nominierung in Japans WM-Kader. Es wäre die dritte Endrunde nach 2014 und 2018 für den ehemaligen Dortmunder.

Für die WM in Katar habe er „in den vergangenen vier Jahren Vollgas gegeben, und natürlich möchte ich es schaffen, noch ein drittes Mal in den Kader berufen zu werden und beim Turnier auf Einsätze zu kommen. Dafür spiele ich täglich Fußball und werfe alles rein.“

Kagawa über Klopp: Glück mit „Timing und dem Trainer“

Neben seinen persönlichen WM-Aussichten schwelgt der Mittelfeldspieler über seine Anfangszeit beim BVB in Erinnerungen.

„Zurückblickend muss ich sagen, dass ich wirklich Glück gehabt habe - mit dem Timing und dem Trainer. Mit meinem Wechsel nach Dortmund habe ich ja auch Jürgen Klopp kennengelernt.“

Kagawa holte mit den Schwarz-Gelben auf Anhieb zwei Meistertitel sowie einmal den DFB-Pokal.

An den herausragenden Qualitäten seines damaligen Förderers Klopp lässt er deswegen keine Zweifel offen: „Wie gut er als Trainer ist, muss man nicht ausführen, man muss sich nur ansehen, wo er heute steht.“

Kagawa pflegt noch Kontakt mit Schmelzer und Gündogan

Obwohl mittlerweile über zehn Jahre vergangen sind, hat Kagawa den Kontakt zu einigen Profis der Meistermannschaften von 2011 und 2012 gehalten.

„Zum Beispiel zu Marcel Schmelzer. Ihm habe ich sofort eine Nachricht geschickt, als er seine Karriere beendet hat. Dasselbe mit Ilkay Gündogan, nachdem er Manchester City mit einem Doppelpack zum Meister machte“, sagte er.

Zwar tauschen sie sich laut Kagawa nicht permanent aus, „aber wenn so etwas passiert, es also einen guten Zeitpunkt gibt, dann kommunizieren wir nach wie vor miteinander.“