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WM 2022: TV-Quote bei Deutschland - Japan ein Desaster

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WM 2022: TV-Quote bei Deutschland - Japan ein Desaster

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ARD reagiert auf TV-Desaster

ARD reagiert auf TV-Desaster

Die TV-Quoten bei der WM in Katar sind selbst beim ersten Auftritt der deutschen Nationalmannschaft im Tiefflug. Nur eine Zahl überzeugt.
Die deutsche Nationalelf blamiert sich beim WM-Auftakt gegen Japan. Im Zentrum der Kritik steht unter anderem Nico Schlotterbeck.
SID
SID
von SID

Die 1:2-Pleite der deutschen Nationalmannschaft in ihrem ersten WM-Spiel gegen Japan hat zwar für eine deutsche Rekordquote bei der Weltmeisterschaft in Katar gesorgt, unter dem Strich sahen aber nur 9,23 Millionen Fußball-Fans bei der ARD-Live-Übertragung zu.

Der Marktanteil betrug allerdings stolze 59,7 Prozent. Bei der WM vor vier Jahren in Russland hatten das 0:1 zum Auftakt gegen Mexiko in Moskau 25,97 Millionen (MA: 81,6 Prozent) im ZDF gesehen. (DATEN: WM-Spielplan 2022)

„Bisher ist das Zuschauerinteresse deutlich geringer als sonst bei einer Fußball-WM“, sagte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky dem SID: „Das letzte Mal, dass ein WM-Spiel mit deutscher Beteiligung weniger als 10 Millionen Zuschauer gesehen haben, ist über 30 Jahre her.“ Dies zeige, dass das Turnier in Deutschland „nicht so gut angenommen wird“. Allerdings haben auch „viele Menschen“ das deutsche Spiel im Stream verfolgt.

TV-Quoten der WM in Katar schlecht

In Katar setzt sich der Trend fort, dass die Reichweiten deutlich hinter den Ergebnissen der letzten Turniere zurückbleiben. Das Abendspiel zwischen Belgien und Kanada (1:0) sahen 4,33 Millionen (MA: 16,8 Prozent) in der ARD. (DATEN: Gruppen und Tabellen der WM)

Am späten Nachmittag schalteten beim Match zwischen Spanien und Costa Rica (7:0) 3,89 Millionen (MA: 21,9 Prozent) das Erste ein. Die Nullnummer zwischen Kroatien und Marokko verzeichnete nur 1,32 Millionen Zuschauer und Zuschauerinnen (MA: 20,0 Prozent). (NEWS: Alles Wichtige zur WM)

An der Leistung des ARD-WM-Teams „lag es übrigens nicht – hier haben alle Beteiligten, egal ob vor oder hinter der Kamera, eine hervorragende Arbeit gemacht, mit der ich hochzufrieden bin“, so Balkausky. Eine endgültige Bilanz zum Zuschauerinteresse werde das Erste nach der WM ziehen: „Es liegen ja noch dreieinhalb Sendewochen vor uns bis zum Finale, in denen sich das Interesse, abhängig natürlich auch vom Erfolg des DFB-Teams, durchaus noch steigern kann. Große Sprünge erwarte ich allerdings nicht mehr.“

Alle 64 WM-Spiele werden allerdings auch vom Streamingdienst MagentaTV übertragen.

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mit Sport-Informations-Dienst (SID)