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WM 2022: Matthäus wünscht sich Joker Füllkrug in der DFB-Startelf gegen Costa Rica

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WM 2022: Matthäus wünscht sich Joker Füllkrug in der DFB-Startelf gegen Costa Rica

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Matthäus fordert Startelf mit Füllkrug

Lothar Matthäus wünscht sich einen Startelfeinsatz von Niclas Füllkrug im WM-Gruppenfinale gegen Costa Rica. Der deutsche Rekordnationalspieler denkt dabei nicht nur an dessen Tor gegen Spanien.
Niclas Füllkrug sorgt nach seinem Ausgleichstor gegen Spanien fast schon für einen Hype und bringt das Trainerteam ins Schwärmen. Aber auch in Bedrängnis.
SID
SID
von SID

Der deutsche Rekordnationalspieler Lothar Matthäus wünscht sich einen Startelfeinsatz von Spanien-Held Niclas Füllkrug im WM-Gruppenfinale der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gegen Costa Rica.

Philipp Lahm widersprach. Für Füllkrug spreche zwar „das Momentum“, schrieb er in seiner Kolumne für das RedaktionsNetzwerk Deutschland, aber: „Ich persönlich würde ihn trotzdem weiter als Joker sehen, der mit der Überzeugung reinkommt, auch in kurzer Zeit zu treffen.“

„Er ist der, der uns vorne in der Box fehlt, das habe ich schon vorher gesagt. Gegen Costa Rica müsste er eigentlich von Anfang an spielen“, sagte Matthäus der Bild.

Müller und Havertz „höhere Qualität“

Aus Sicht des Weltmeister-Kapitäns von 2014 haben Thomas Müller oder Kai Havertz „die höhere Qualität“.

Joker Füllkrug hatte die Mannschaft von Bundestrainer Hansi Flick mit seinem Treffer zum Endstand gegen Spanien (1:1) vor der zweiten Niederlage im zweiten Spiel in Katar bewahrt.

„Es war ja nicht nur das Tor, er war auch an anderen guten Szenen beteiligt“, sagte Matthäus und fügte in seiner Sky-Kolumne mit Blick auf das Spiel am Donnerstag an: „Wenn man mit einem richtigen Neuner spielen will, der vorne knipst, dann ist Füllkrug die richtige Wahl.“

Sorg: Füllkrug ist „kein Allheilmittel“

Doch ob Flick wirklich von Anfang an auf den Torjäger des Bundesligisten Werder Bremen setzt, ist offen.

Den 29-Jährigen ins Sturmzentrum zu stellen, sei „kein Allheilmittel“, sagte Assistenztrainer Marcus Sorg. Man müsse sehen, „welche Wirkung welcher Spieler zu welchem Zeitpunkt hat. Man sollte diese Wirkung nicht verlieren.“

Diesen Effekt hatte Füllkrug sowohl in seinem Länderspieldebüt bei der WM-Generalprobe im Oman (1:0), als auch gegen Spanien als Einwechselspieler.