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Nach DFB-Zeichen: Schweizer planen keine Geste

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Schweizer planen keine Geste

Schweizer planen keine Geste

Nach dem Zeichen der deutschen Nationalmannschaft gegen die FIFA-Verbotspolitik planen die Schweizer bei der WM wohl keine vergleichbare Geste.
Der Kapitän der Schweizer: Granit Xhaka
Der Kapitän der Schweizer: Granit Xhaka
© AFP/SID/FABRICE COFFRINI
SID
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von SID

Nach dem deutlichen Zeichen der deutschen Nationalmannschaft gegen die FIFA-Verbotspolitik planen die Schweizer bei der Fußball-WM in Katar wohl keine vergleichbare Geste. Kapitän Granit Xhaka habe das Teamfoto der DFB-Auswahl, auf der sich die Spieler demonstrativ den Mund zuhalten, „nicht gesehen“, aber er habe es mitbekommen. Der Profi vom FC Arsenal glaube „aber nicht, dass wir als Schweiz irgendetwas tun müssen“.

Die Mannschaft müsse sich nun auf Fußball konzentrieren, das habe "Priorität", sagte Xhaka vor dem Turnier-Auftakt gegen Kamerun am Donnerstag (11.00 Uhr MEZ/MagentaTV). Man sei hier, um zu spielen "und nicht, um jemanden zu erziehen".

Das Schweizer Team sei aber "traurig" die durch die FIFA verbotene "One Love"-Binde nicht tragen zu dürfen, sagte ein Sprecher des Verbandes auf der Pressekonferenz. Dieser versicherte auch, dass Xhaka die Binde des Weltverbandes gegen Rassismus tragen werde, was ebenfalls "eine positive Botschaft" sei und dem eigenen "Wertekodex" entspreche.

Nach dem Verbot der "One Love"-Binde hatten sich die deutschen Nationalspieler beim Teamfoto vor ihrer Auftaktpartie gegen Japan (1:2) am Mittwoch demonstrativ den Mund zugehalten.

Sportlich will Xhaka mit der Schweiz in Katar "Geschichte schreiben". Auch Trainer Murat Yakin ist von der Qualität seiner Mannschaft überzeugt. Es sei "eine der besten Schweizer Nationalmannschaften, die es je gegeben hat". Er sei "absolut überzeugt, dass wir eine gute WM spielen werden".