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WM 2022: Florian Wirtz: "War einfach noch nicht so weit"

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Darum verpasste Wirtz die WM

Darum verpasste Wirtz die WM

Florian Wirtz akzeptiert die Entscheidung von Bundestrainer Hansi Flick, ihn nicht in den WM-Kader für Katar zu berufen. Er sei noch nicht so weit gewesen.
Kai Havertz und Julian Brandt erklären, wie sie sich auf das wichtige Spiel gegen Spanien vorbereiten.
SID
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von SID

Nationalspieler Florian Wirtz von Bundesligist Bayer Leverkusen hat die Entscheidung von Bundestrainer Hansi Flick, ihn nicht in den WM-Kader für Katar zu berufen, komplett akzeptiert. (NEWS: Alles Wichtige zur WM 2022)

„Ich war einfach noch nicht so weit, dass der Trainer sich zu einhundert Prozent auf mich verlassen kann, weil ich noch keine Spielminute hatte, noch kein richtiges Training mit Zweikämpfen“, sagte der 19-Jährige im Interview mit Transfermarkt.us.

Bis vor Kurzem befand sich Wirtz mit der Werkself auf einer USA-Reise in St. Louis, dort versuchte er, sich nach seinem im März erlittenen Kreuzbandriss mit Blick auf die Saisonfortsetzung im neuen Jahr wieder in Form zu bringen.

Flick habe ihm mitgeteilt, "dass ich, auch in Absprache mit den Ärzten, mich weiter darauf fokussieren soll, fit zu werden und dass er sich darauf freut, mich wiederzusehen, wenn ich auf körperlichem Toplevel bin", äußerte der Offensivspieler.

Die Entscheidung, dass die WM in Katar aufgrund der schweren Verletzung noch zu früh komme, sei "von der Nationalmannschaft, vom Verein, von mir zusammen mit meiner Familie aber auch, so eingeschätzt, dass es das Beste ist, dass ich jetzt noch ein bisschen Zeit für mich habe, mich selber auf ein gutes Level zu bringen, um kein Risiko einzugehen", so Wirtz.

Der Bayer-Jungstar kann das gemeinsame Auftreten mit Bayern Münchens Ass Jamal Musiala indes kaum abwarten: "Ich freue mich darauf, in Zukunft mit ihm in der Nationalmannschaft zusammenzuspielen. Jamal hat seine Qualitäten, ich habe meine. Das könnte schön anzusehen sein, darauf freue ich mich auch, aber es sind noch andere gute Spieler in der Nationalmannschaft."

Nach dem Aufenthalt bis zum 18. November in St. Louis haben die Bayer-Profis bis zum 30. November trainingsfrei. Vom 1. bis 18. Dezember stehen in Leverkusen Trainingseinheiten auf dem Programm.

Am 10. Dezember treten die Rheinländer in einem Test beim schottischen Rekordmeister Glasgow Rangers an, eine Woche später ist der FC Zürich im Ulrich-Haberland-Stadion Gegner der Werkskicker.