Argentiniens WM-Torhüter Emiliano Martínez gehörte zu den auffälligsten Spielern beim neuen Weltmeister. (NEWS: Alles Wichtige zur WM)
Ist Hertha BSC ein WM-Star durch die Lappen gegangen?
Lehmann: Hertha wollte WM-Star nicht
Auch wegen seiner obszönen Geste nach der Ehrung zum besten Torwart des Turniers, vor allem aber wegen seiner tatsächlich überragenden Leistungen. (Martínez provoziert Mbappé erneut)
Die krönte er im WM-Finale, als er zunächst eine hundertprozentige Torchance von Randal Kolo Muani kurz vor Ende der Verlängerung sensationell vereitelte und später zum Held im Elfmeterschießen wurde.
Lehmann: Martínez wollte zu einem neuen Verein
Jens Lehmann zeigte sich nicht überrascht von der starken Leistung des 30-Jährigen. Der deutsche WM-Torwart von 2006 ist schon länger von Martínez‘ Qualität überzeugt und hätte ihn auch gerne in die Bundesliga vermittelt.
„Er hat mich vor zwei Jahren angerufen, weil er einen neuen Verein haben wollte“, sagte Lehmann bei Sky über den ehemaligen Keeper des FC Arsenal, den Lehmann als Assistenzcoach der „Gunners“ noch selbst trainiert hatte.
„Damals war ich noch bei der Hertha in dem Gremium und ich habe denen nahegelegt: ‚Schaut euch den mal an. Der ist gut. Den könnt ihr für billiges Geld haben...‘“, sagte Lehmann über seine Zeit als Mitglied im Aufsichtsrat von Hertha BSC.
Das „haben sie nicht gemacht“, sagt der frühere Weltklasse-Torwart.
Statt zur Hertha ging Martínez vor zwei Jahren zu Aston Villa, wurde nun Weltmeister und ist sicherlich kein Schnäppchen mehr.