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Deutsche Wirtschaft profitiert kaum von WM

Kaum WM-Impulse für Wirtschaft

Nur 27 Prozent der Deutschen planen zur WM 2026 zusätzlichen Konsum. Grund für die Zurückhaltung ist vor allem die Zeitverschiebung.
Die WM findet in Deutschland wohl ohne Kaufrausch statt
Die WM findet in Deutschland wohl ohne Kaufrausch statt
© IMAGO/EPA
Nur 27 Prozent der Deutschen planen zur WM 2026 zusätzlichen Konsum. Grund für die Zurückhaltung ist vor allem die Zeitverschiebung.

Etwas mehr Grillfleisch, zusätzliche Getränke, viel mehr aber auch nicht: Die deutsche Wirtschaft dürfte von der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 kaum profitieren. Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov für das Handelsblatt planen 71 Prozent der Deutschen keine zusätzlichen Ausgaben zur WM.

In der Vergangenheit war das durchaus anders. Eines der bekanntesten Beispiele ist die WM 1954, die als entscheidender Katalysator für den Fernsehverkauf in Deutschland fungierte.

Zeitverschiebung dämpft den WM-Effekt

Grund für die Zurückhaltung ist in diesem Jahr vor allem die Zeitverschiebung. Wegen der teils nächtlichen Anstoßzeiten dürfte das Turnier in Deutschland vergleichsweise weniger Breitenwirkung entfalten, sagte Sascha Schmidt, Direktor des Center for Sports and Management an der WHU Otto Beisheim School of Management, dem Handelsblatt.

Bei den nur 27 Prozent der Befragten, die zusätzlichen Konsum zur WM planen, sind die Kategorien Snacks, Grillgut und alkoholische Getränke am gefragtesten.

Kaum Ausgaben werden für Reisen im Zusammenhang mit der WM, Sportartikel oder Veranstaltungen wie Public Viewing geplant. Der WM-Effekt sei „gedämpft“, so Schmidt, der eher mit einem Stimmungsimpuls als mit einem echten Wachstumsschub rechnet.

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