WM 2026>

WM: Boris Becker besorgt von deutschem Auftritt

DFB bereitet Becker Bauchschmerzen

Die Niederlage der deutschen Nationalmannschaft zieht ihre Kreise bis in die Tennis-Welt. Boris Becker bereitet der letzte Auftritt große Sorgen.
Boris Becker und Andrea Petkovic sprechen über das Urteil gegen Marketa Vondrousova. Dabei versteht die deutsche Tennis-Legende die Härte keinesfalls.
Lars Hinzberg
Die Niederlage der deutschen Nationalmannschaft zieht ihre Kreise bis in die Tennis-Welt. Boris Becker bereitet der letzte Auftritt große Sorgen.

Die deutsche WM-Pleite gegen Ecuador schlägt weiter hohe Wellen. Der Auftritt der Mannschaft auf dem Rasen und die Entscheidungen von Bundestrainer Julian Nagelsmann rufen nun auch Tennis-Legende Boris Becker auf den Plan.

„Ich habe immer noch Bauchschmerzen, nach dem Spiel ging es mir überhaupt nicht gut. Ich weiß nicht, was da los ist. Ich dachte, wir haben nichts mehr zu verlieren“, wunderte sich der begeisterte Fußballfan im Podcast Becker Petkovic.

WM: Becker versteht Wirtz und Musiala nicht

Als gravierendste Schwäche sieht er das aktuelle Formtief der Offensiv-Stars Florian Wirtz und Jamal Musiala: „Was mir am meisten Bauchschmerzen macht, ist die Form von Wirtz und Musiala. Warum schaffen die beiden es nicht, wirklich in Form zu kommen? Ohne die beiden in Bestform werden wir nicht lange in Amerika sein.“

Generell zeigte sich Becker mit der gesamten Startelf von Nagelsmann unzufrieden. „Ich habe die Aufstellung nicht verstanden und das Ergebnis auch nicht.“ Im letzten Gruppenspiel hatte der Bundestrainer seiner Stammelf vertraut und später mit seinen Wechseln für Verwunderung gesorgt.

Beckers Podcast-Partnerin Andrea Petkovic fand zum Schluss aber noch einmal lobende Worte für das laufende Turnier in den USA, Kanada und Mexiko: „Was ich aus Amerika schön finde, ist, dass da wirklich ein Fußballhype gerade entsteht und die Fußball auf einmal gut finden.“