Die WM ist nur noch wenige Tage entfernt und die 48 Nationalmannschaften aus aller Welt arbeiten am letzten Feinschliff. Esther Sedlaczek und Bastian Schweinsteiger sind derweil längst ein eingespieltes Team.
Esther Sedlaczek: Darum ist die Chemie mit Bastian Schweinsteiger so gut
Sedlaczek: „Wenn Bastian mal wieder …“
Gemeinsam wird das TV-Duo während des Turniers für die ARD vor der Kamera stehen und vor Ort berichten. Was die besondere Chemie zwischen der Moderatorin und dem Ex-Fußballer ausmacht?
„Wir kennen uns ja nun schon länger, noch zu seinen aktiven Zeiten habe ich mit Bastian oft am Spielfeldrand gesprochen. Wir respektieren und schätzen uns gegenseitig. Das Wichtigste ist aber etwas anderes: Dass wir uns aufeinander verlassen können“, erklärte Sedlaczek im Interview mit t-online.de.
Sedlaczek erklärt Teamwork mit Schweinsteiger
Die 40-Jährige meinte weiter: „Wir geben uns Raum, können bei uns selbst bleiben.“ Über die langjährige Zusammenarbeit mit Schweinsteiger hatte sie schon vor kurzem interessante Details preisgegeben.
„Wenn Bastian mal wieder einen lockeren Spruch auf den Lippen hat, muss er ihn sich nicht verkneifen“, führte sie nun aus: „Er weiß, dass ich dann den Pass annehme – und ihn auch gerne wieder zurückspiele.“
So sei eine authentische Zusammenarbeit möglich, „wenn du weißt, dass du vor der Kamera einfach du selbst sein kannst.“ Gleichzeitig werde ein professionelles Teamwork ermöglicht: „Wir haben gemeinsam Spaß bei dem, was wir machen.“
Schweinsteiger zeichne sich dabei durch seine „Leichtigkeit“ aus: „Er kommt in den Übertragungswagen, hat direkt gute Laune und versprüht sofort eine positive Energie.“
ARD-Moderatorin leidet mit WM-Fans
Ausschließlich gute Laune dürfte ob des politischen Klimas in den USA aber nicht gefragt sein, wie auch Sedlaczek weiß: „Man kann auch diese WM nicht losgelöst von der politischen Lage betrachten. Wir erleben aktuell Konflikte, die uns so nahe sind wie lange nicht mehr, wenn wir auf Europa schauen. Daher ist es wichtig, sich damit auseinanderzusetzen und für sich klare Werte zu definieren.“
Sedlaczek sprach unter anderem über die teils extremen Ticketpreise in den Staaten: „Das tut mir leid für die Fußballfans, die sich das nun einfach nicht leisten können – und davon wird es viele geben.“ Ihre Meinung: „Der Fußball muss aufpassen. Der Sport ist für alle da und sollte auch für jeden zugänglich bleiben.“