WM 2026>

Ex-Nationalcoach hetzt nach Aus gegen die Medien

Trainer muss nach WM-Aus gehen

Tschechien scheidet bei der WM in der Vorrunde aus. Im Anschluss muss Nationalcoach Miroslav Koubek seinen Hut nehmen.
Gastgeber Mexiko lässt im Aztekenstadion nichts anbrennen und schlägt Tschechien 3:0. Mann des Abends ist die eingewechselte Torhüter-Legende Guillermo Ochoa. Es ist seine sechste WM!
Tschechien scheidet bei der WM in der Vorrunde aus. Im Anschluss muss Nationalcoach Miroslav Koubek seinen Hut nehmen.

Nach dem enttäuschenden Vorrunden-Aus bei der WM in Nordamerika ist Tschechiens Fußball-Nationaltrainer Miroslav Koubek seinen Job los.

Der tschechische Verband FACR gab am Montag die Trennung „in gegenseitigem Einvernehmen“ von dem 74-Jährigen bekannt. Direkt nach dem abschließenden 0:3 gegen Co-Gastgeber Mexiko hatte Koubek noch erklärt: „Ich habe einen Vertrag und gebe nie auf.“

Koubek wittert eine Medienkampagne gegen sich

In der Pressemitteilung vom Montag verweist Koubek auf eine Kampagne, die ihn zum Umdenken gebracht habe. „Eine Medienkampagne, die auf einer Reihe von Halbwahrheiten und Lügen gegen mich basierte, trug ebenfalls zu meiner Entscheidung bei“, wurde er zitiert: „Unter diesen Umständen hätte meine Arbeit für die tschechische Nationalmannschaft keinen Sinn mehr gemacht.“

Koubek hatte erst im vergangenen Dezember den Posten übernommen und die tschechische Nationalmannschaft erstmals seit 20 Jahren wieder zu einer WM-Endrunde geführt. In Nordamerika folgte dann das frühe Aus mit Rang vier in Gruppe A. Danach hatte auch der Leverkusener Stürmer Patrik Schick seinen Rücktritt erklärt.