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WM 2026: Deutscher Auftaktsieg! K.o.-Phase schon so gut wie sicher

Deutsches Weiterkommen fast sicher

Die deutsche Nationalmannschaft gewinnt furios zum WM-Auftakt gegen Curacao. Das Team von Julian Nagelsmann hat das Weiterkommen so gut wie sicher.
Die deutsche Nationalmannschaft feiert einen WM-Auftakt nach Maß und spielt sich zeitweise in einen Rausch.
Die deutsche Nationalmannschaft gewinnt furios zum WM-Auftakt gegen Curacao. Das Team von Julian Nagelsmann hat das Weiterkommen so gut wie sicher.

Nach 12 Jahren möchte Deutschland endlich wieder die K.o.-Phase einer Fußball-WM erreichen – und hat dieses Ziel nach dem 7:1-Sieg zum Auftakt gegen Curacao so gut wie sicher erreicht.

Rein rechnerisch kann das Weiterkommen nach dem ersten Spiel zwar noch nicht feststehen, laut dem Fußball-Datenportal Football meets Data hat Deutschland aber nun eine Wahrscheinlichkeit von 99,6 % die Runde der letzten 32 zu erreichen.

Ein Grund dafür ist auch das XXL-Format in den USA, Mexiko und Kanada und die Aufstockung von 32 auf 48 Teilnehmer. Dadurch schaffen neben den Gruppenersten und -zweiten auch die acht besten Gruppendritten den Sprung in die K.o.-Runde – seit diesem Jahr ist das erstmals ein Sechzehntelfinale. Dies bedeutet im Umkehrschluss auch, dass lediglich 16 Teams nach der Gruppenphase ausscheiden.

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WM: Deutsches Weiterkommen so gut wie sicher

Schon vor der Partie hielt das Datenportal fest, dass die Wahrscheinlichkeit eines Weiterkommens bei drei Punkten und einem ausgeglichenen Torverhältnis bei 96 Prozent liegt, bei gleicher Punktzahl und negativer Tordifferenz von -1 sogar noch bei 88 Prozent.

Selbst eine Tordifferenz von -2 reicht den Berechnungen zufolge in 71 Prozent der Fälle noch für das Weiterkommen aus. Nach dem Auftaktsieg und einer Tordifferenz von +6 würde es für Deutschland also selbst bei (knappen) Niederlagen in den anschließenden Duellen mit der Elfenbeinküste und Ecuador noch fast sicher für den Einzug in das Sechzehntelfinale reichen.

Auch Erfahrungen bei der UEFA haben ähnliches gezeigt. Der europäische Verband hatte bereits zur EM 2016 die Anzahl der Teilnehmer von 16 auf 24 erhöht und es dadurch vier Drittplatzierten ermöglicht, den Sprung in die K.o.-Phase zu schaffen. In den drei Ausgaben seit der Änderung reichten dabei drei Punkte und eine ausgeglichene Tordifferenz stets zum Weiterkommen. Portugal schnappte sich 2016 als Gruppendritter sogar den EM-Titel.

Doch das dürfte kaum der Anspruch Deutschlands sein, das den Gruppensieg anpeilt – und damit das erste K.o.-Spiel bei einer Weltmeisterschaft seit dem Triumph im Maracana-Stadion 2014.