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Drohnenalarm an WM-Spielorten in den USA

Drohnenalarm an WM-Spielorten

Rund um WM-Stadien- und Spielstätten in den USA werden unzählige Drohnen gefunden - und außer Gefecht gesetzt.
Noch in der Nacht der bitteren Niederlage gegen Paraguay erreicht die deutsche Nationalmannschaft ein letztes Mal das Teamquartier in Winston-Salem, ehe sie den Heimweg nach Deutschland antritt.
Rund um WM-Stadien- und Spielstätten in den USA werden unzählige Drohnen gefunden - und außer Gefecht gesetzt.

In der Nähe von US-Stadien wurden bei der Fußball-Weltmeisterschaft über 1000 Drohnen entdeckt. Wie Andrew Giuliani, der Turnierbeauftragte des Weißen Hauses, am Montag mitteilte, wurden die Drohnen ohne Gewaltanwendung außer Gefecht gesetzt, ohne jedoch zu erläutern, wie dies geschah.

„Bis Sonntagabend gab es 1139 Drohnenerfassungen bei der Weltmeisterschaft und an weltmeisterschaftsbezogenen Veranstaltungsorten“, sagte Giuliani im vom Federal Bureau of Investigation (FBI) organisierten International Police Cooperation Center (IPCC) nahe Washington.

Das FBI habe zudem „über 500 dieser Drohnen beschlagnahmt, um sie als Beweismittel in Ermittlungen zu verarbeiten“, erklärte Doug Olson, der beim FBI als verantwortlicher Sonderermittler für die Koordinierung rund um die Weltmeisterschaft 2026 zuständig ist.

USA weiteten Befugnisser der Behörden aus

Die USA hatten im Vorfeld der Weltmeisterschaft Abwehrmaßnahmen gegen Drohnen zu einem zentralen Bestandteil ihrer Sicherheitsbemühungen gemacht und dafür mehrere hundert Millionen Dollar bereitgestellt.

Die Befugnisse der lokalen Behörden wurden ausgeweitet, um diese Geräte stören und abfangen zu können. Zudem haben Dutzende Polizisten aus den elf US-Austragungsstädten eine Spezialausbildung in einem Ausbildungszentrum des FBI erhalten.

Mitte Juni hatte das FBI mitgeteilt, es habe einen geplanten Anschlag vereitelt, bei dem die MMA-Kampfnacht der UFC im Weißen Haus anlässlich des 80. Geburtstags von Präsident Donald Trump das Ziel gewesen sei. Der Plan sah offenbar vor, Drohnen mit Sprengladungen in umliegenden Gebieten zu starten.