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"Fall Balogun": Schenderlein hat kein Verständnis

Politikerin reagiert auf „Fall Balogun“

Laut Sportstaatsministerin Christiane Schenderlein hat die Politik "nichts auf dem Spielfeld" zu suchen.
Der Platzverweis von US-Stürmer Folarin Balogun gegen Bosnien wird im Nachhinein zurückgenommen, weil US-Präsident Donald Trump bei der FIFA interveniert. Der Aufschrei ist nun groß.
Laut Sportstaatsministerin Christiane Schenderlein hat die Politik "nichts auf dem Spielfeld" zu suchen.

Sportstaatsministerin Christiane Schenderlein hat mit Unverständnis auf den „Fall Balogun“ reagiert. „Schiedsrichter-Entscheidungen sind Sache des Sports. Politik hat auf dem Spielfeld nichts zu suchen“, sagte die CDU-Politikerin der Nachrichtenagentur AFP und betonte: „Die Bundesregierung respektiert die Autonomie des Sports.“

Am Sonntag hatte der Fußball-Weltverband FIFA die Sperre für US-Stürmer Folarin Balogun aus dem WM-Sechzehntelfinale gegen Bosnien und Herzegowina (2:0) zur Bewährung ausgesetzt. (Kommentar: Das ist eine neue Dimension)

Balogun ist damit im Achtelfinale der USA gegen Belgien (Dienstag, 2.00 Uhr MESZ/ARD und MagentaTV) spielberechtigt. Laut AFP, New York Times und Guardian rief US-Präsident Donald Trump persönlich bei FIFA-Boss Infantino an, um ihn um eine Überprüfung der Roten Karte zu bitten.