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"Fantastisch": Pochettino feiert aufgehobene Balogun-Sperre

USA feiern aufgehobene Sperre

Laut dem US-Trainer sei seine Mannschaft "genug bestraft" worden.
Nach einem überharten, wenn auch unglücklichen Einsteigen des US-Amerikaners Folarin Balogun im Spiel gegen Bosnien-Herzegowina zeigt der Schiedsrichter nach VAR-Überprüfung die Rote Karte. Nachträglich nimmt die FIFA die Sperre für das Viertelfinale gegen Belgien zurück - angeblich auf Intervention von US-Präsident Donald Trump.
Laut dem US-Trainer sei seine Mannschaft "genug bestraft" worden.

US-Nationaltrainer Mauricio Pochettino hat mit großer Zufriedenheit auf die aufgehobene Sperre von Stürmer Folarin Balogun reagiert. Es sei eine „fantastische Entscheidung, nicht nur für uns, sondern für den Fußball“, sagte der Argentinier vor dem WM-Achtelfinale der USA gegen Belgien am Dienstag (2.00 Uhr MESZ). Man müsse die Entscheidung „feiern“.

WM 2026: Trotz Rot darf Balogun spielen

Mittelstürmer Balogun hatte im Sechzehntelfinale der USA gegen Bosnien-Herzegowina glatt Rot gesehen. Die FIFA erklärte am Sonntag jedoch, die ursprüngliche Sperre von einem Spiel zur Bewährung ausgesetzt zu haben und berief sich dabei auf Artikel 27.

Balogun ist somit im Achtelfinale gegen Belgien spielberechtigt. Zuvor soll laut Berichten der Nachrichtenagentur AFP und der New York Times US-Präsident Donald Trump FIFA-Präsident Gianni Infantino persönlich gebeten haben, die Sperre zu überprüfen.

Pochettino spricht von einem „normalen Prozess“

Er selbst sei in die Bemühungen „nicht involviert“ gewesen, bekräftigte Pochettino, der von einem „normalen Prozess“ sprach. „Der Verband arbeitet daran, unsere Situation zu verteidigen. Ich war darauf konzentriert, die Mannschaft auf Belgien vorzubereiten“.

Von der Entscheidung würden nun auch andere Mannschaften profitieren. „Wenn im nächsten Spiel etwas Unfaireres passiert, hat man die Möglichkeit hinzugehen und die Entscheidung rückgängig machen zu lassen“, meinte Pochettino.

Seine Mannschaft sei durch Baloguns Abwesenheit in der Schlussphase gegen Bosnien-Herzegowina nach dem laut ihm „komplett unfairen“ Platzverweis jedenfalls „genug bestraft“ worden. Man müsse „feiern, dass entschieden wurde, uns nicht weiter zu bestrafen, und jetzt konzentrieren wir uns auf das Spiel.“