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FIFA macht bei WM-Erweiterung Druck

FIFA macht bei WM-Erweiterung Druck

Ein unabhängiges Unternehmen soll in wenigen Wochen die Auswirkungen einer weiteren Aufstockung der Fußball-Weltmeisterschaft untersuchen.
FIFA-Präsident Gianni Infantino plant, kommerzielle Rechte an Investoren um Donald Trump zu verkaufen. Die UEFA und die CONCACAF wehren sich vehement und drohen sogar mit einem Boykott.
Ein unabhängiges Unternehmen soll in wenigen Wochen die Auswirkungen einer weiteren Aufstockung der Fußball-Weltmeisterschaft untersuchen.

Parallel zu den Investorenplänen macht die FIFA offenbar auch bei der Aufstockung der Fußball-WM auf 64 Teams Druck. Wie unter anderem der Guardian berichtete, will der Weltverband die Auswirkungen einer weiteren Ausweitung in kürzester Zeit untersuchen lassen.

Demnach soll ein unabhängiges Unternehmen damit beauftragt werden, das bis zum 14. August ausgewählt werden soll. Bereits am 11. September soll das Ergebnis der Untersuchung vorliegen.

Die FIFA ist gerade erst durch die Pläne ihres Präsidenten Gianni Infantino, Anteile an Turnieren des Weltverbandes an private Investoren zu verkaufen, auf harsche Kritik und heftigen Widerstand gestoßen.

Wenig Unterstützung für Infantino

Die UEFA drohte mit Boykott, die nord- und mittelamerikanische Konföderation CONCACAF und der asiatische Verband AFC lehnten die Pläne ebenfalls ab, damit steht das Vorhaben vor dem Aus.

Infantino hatte bereits während der ersten WM mit 48 Mannschaften in den USA, Mexiko und Kanada eine weitere Ausweitung des Teilnehmerfeldes in Aussicht gestellt. Darüber müsse in den Gremien diskutiert werden, sagte der umstrittene FIFA-Boss.

Unterstützung erhielt er aus der südamerikanischen Konföderation CONMEBOL, die sich damit mehr Spiele bei der WM 2030 auf ihrem Kontinent verspricht. Dort sind bislang nur drei Partien geplant, Hauptausrichter sind Spanien, Portugal und Marokko.