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Harry Kane gibt kurioses Pieps-Interview

Kane gibt kurioses Pieps-Interview

Nach dem packenden Sieg gegen Mexiko fehlen Harry Kane fast die Worte. Die BBC sieht eines der "größten Ereignisse" in Englands WM-Geschichte.
Im Anschluss an eine mexikanische Ecke will Harry Kane im eigenen Sechzehner klären. Der Bayern-Star trifft aber nur Brian Gutierre und Schiedsrichter Faghani zeigt nach erneuter VAR-Intervention wieder auf den Punkt. Harry Kane und seine Teamkollegen können es nicht fassen.
Nach dem packenden Sieg gegen Mexiko fehlen Harry Kane fast die Worte. Die BBC sieht eines der "größten Ereignisse" in Englands WM-Geschichte.

Nach dem Thriller in der Höhenluft von Mexiko-Stadt hatte Harry Kane keine Stimme mehr. Er war außer Atem, er war heiser, nicht zuletzt vom gemeinsamen Singen von „Wonderwall“ mit den euphorisierten englischen Anhängern.

„Sorry, meine Stimme ist weg, ich habe die ganze Zeit gesungen, ich kann nicht wirklich reden“, entschuldigte sich der piepsende Kane bei der Reporterin der BBC gleich nach dem Schlusspfiff – dann krächzte der Kapitän, der am Ende den entscheiden Treffer erzielt hatte, trotzdem weiter: „Es ist unglaublich. Ein verrücktes Spiel. Mein Gott, wir haben so gekämpft. Unglaublich, die Mannschaft, alles, das ist so unglaublich.“

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Die nicht zu Übertreibungen neigende BBC titelte zu dem Interview: „Eines der besten Interviews, das ihr jemals sehen werdet.

Tuchel stolz auf England-Truppe

3:2 (2:1) gewannen die Engländer, die ab der 54. Minute in Unterzahl waren, und es war in der Tat ein atemraubendes Spiel auf mehr als 2200 Metern Höhe. Jude Bellingham (36./38.) schockte die Gastgeber mit einem Doppelschlag innerhalb von 98 Sekunden, Kane (60.) ließ England per Foulelfmeter und seinem sechsten Turniertreffer endgültig vom ersten WM-Titel seit 1966 träumen.

Doch Mexiko blieb durch die Anschlusstreffer von Julian Quinones (42.) und Raúl Jiménez (69., Foulelfmeter) immer dran, spielte zudem nach der Roten Karte gegen Jarell Quansah (54.) lange in Überzahl – und verlor letztlich doch erstmals in seiner Geschichte ein WM-Spiel im ikonischen Nationalstadion in Mexiko-Stadt.

Auch Teamchef Thomas Tuchel war der Stolz anzusehen. „Dieses Team gibt alles. Wenn es schwierig wird, geben sie nicht auf, glauben weiter an sich. Es war ein verrücktes Spiel. Wir müssen das jetzt erst einmal verarbeiten. Und dann geht es mit Volldampf weiter.“ Mit Volldampf nach Miami zum Vierefinale mit Erling Haaland und Norwegen am Samstag (23.00 Uhr MESZ).

Die englischen Medien überschlugen sich nach dem „legendären Sieg“ (The Guardian) in Superlativen, allen voran die BBC: „40 Jahre nach der ‚Hand Gottes‘ hat das Schicksal diesmal zugeschlagen. Drei Löwen, 26 Helden. So viel Drama sollte niemand jemals um vier Uhr morgens erleben. Es ist eines der größten Ergebnisse in Englands WM-Geschichte.“