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Nach dramatischem WM-Fehlschuss: Jetzt spricht Tah

Elfer-Drama: Jetzt spricht Tah

Jonathan Tah hätte gegen Paraguay zum Helden werden können. Nach dem WM-Aus teilt der Elfmeterschütze seine Gedanken auf Instagram.
Mit einem aberkannten Tor und seinem verschossenen Elfmeter ist Jonathan Tah der tragische deutsche Held beim WM-Aus gegen Paraguay. Trotzdem stellt er sich anschließend zum Interview.
Jonathan Tah hätte gegen Paraguay zum Helden werden können. Nach dem WM-Aus teilt der Elfmeterschütze seine Gedanken auf Instagram.

Jonathan Tah war einer der sechs Spieler, die den Mut hatten, im Elfmeterschießen gegen Paraguay an den Punkt zu gehen – doch der 30-Jährige vergab bekanntermaßen seinen Elfmeter. Nun hat sich der deutsche Verteidiger emotional über das WM-Aus und seinen verschossenen Elfmeter in den sozialen Medien geäußert.

„Ich bin unglaublich enttäuscht und traurig darüber, dass wir aus dem Turnier ausgeschieden sind. Richtig realisiert habe ich es ehrlicherweise immer noch nicht“, teilte Tah seine Enttäuschung mit.

Den Frust über das WM-Aus wollte der Bayern-Star, dessen Tor in der Verlängerung zum 2:1 nach VAR-Eingriff einkassiert worden war, jedoch nicht allein in den Vordergrund stellen: „Gleichzeitig bin ich extrem dankbar und stolz, zum ersten Mal für mein Land bei einer WM dabei gewesen zu sein!“

Klar sei: „Die Mannschaft, unser Land und all die, die Fußball-Deutschland supporten, haben sich so viel mehr erhofft. Zu akzeptieren, dass man alles gegeben hat, um ein erfolgreiches Turnier zu spielen, und es dann trotzdem nicht gereicht hat, fällt grade am schwersten.“

Tah: „Würde nächstes Mal wieder schießen!“

Einige DFB-Spieler hatten sich geweigert, nach den ersten fünf Schützen an den Punkt zu gehen – Tah jedoch nicht. Trotz der mutigen Entscheidung, überhaupt anzutreten, wird der verschossene Strafstoß den Verteidiger wohl noch lange verfolgen.

„Der verschossene Elfmeter ist mir schon Tausende Male durch den Kopf gegangen und man versucht, ihn in seinen Gedanken irgendwie doch ins Tor zu lenken. Aber die Realität ist, dass der Ball nicht drin war. Und das tut weh. Aber sicher ist: Ich würde ihn nächstes Mal wieder schießen! Mit voller Überzeugung und Zuversicht, ihn für Deutschland reinzumachen. Das hat diesmal nicht geklappt, aber wird mich nicht aufhalten, es beim nächsten Mal wieder zu versuchen“, erklärte Tah jetzt.

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Nach WM-Aus: Tah zeigt sich kämpferisch

„Wir als Team machen immer weiter und auch ich mache immer weiter, egal was kommt! Danke an alle, die von Anfang bis Ende mit uns mitgefiebert und uns unterstützt haben“, schloss er sein Statement auf Instagram.

Mit 30 Jahren und 51 Länderspielen gehört Tah zu den erfahrenen Spielern der deutschen Mannschaft. Diese Erfahrung stellte der Verteidiger mit soliden Leistungen bei der WM unter Beweis – das frühe Aus konnte aber auch er nicht verhindern.