Das Wetter in New York schlägt weiter Kapriolen – und nimmt auch Einfluss auf die Vorbereitung der beiden Final-Teams. Europameister Spanien hat am Tag vor dem WM-Finale gegen Argentinien (Sonntag ab 21 Uhr im LIVETICKER) kein Abschlusstraining auf dem Platz absolvieren können.
WM-Finale: Spanien sagt Abschlusstraining an - Argentinien verspätet
Spaniens Abschlusstraining abgesagt
Wegen einer Gewitterwarnung wurde die Einheit, die für Samstagmittag (Ortszeit) in New Jersey vorgesehen war, zunächst verschoben und dann wegen eines zu kleinen möglichen Zeitfensters gecancelt.
„Das Training der spanischen Nationalmannschaft auf dem Trainingsgelände Melanie Lane in New Jersey wurde gemäß den US-Sicherheitsvorschriften bei Gewitter abgesagt.
Die Spieler absolvieren derzeit eine Aktivierungseinheit in der Halle“, teilte Spaniens Verband RFEF mit.
Flutwarnung in New York – Argentinien trainiert
Am Samstag wurde zudem eine Flutwarnung ausgesprochen. In einer Push-Mitteilung wurde von einer „gefährlichen und lebensbedrohlichen Situation“ gesprochen. Keiner solle sich länger draußen aufhalten – außer, um einer überschwemmten Gegend zu entfliehen.
New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani hatte auf Social Media zudem eine Warnmeldung gepostet: „Es wird erwartet, dass die Gewitter zerstörerische Winde mit sich bringen, die stark genug sind, um Bäume und Stromleitungen umzustürzen, sowie heftige Regenfälle, die zu Sturzfluten führen könnten.“
Auch die letzte Einheit des Finalgegners Argentinien war angesichts der Witterung in der Region um den Finalort gefährdet.
Letztlich konnte das Team um Superstar Lionel Messi aber doch noch eine Einheit auf dem Rasen der Anlage des MLS-Klub New York Red Bulls absolvieren, da das Unwetter nachließ und die lokalen Behörden grünes Licht gaben.
Kurioserweise dürfte das Gewitter samt heftigem Starkregen am Samstag sogar dabei helfen, dass das WM-Finale am Sonntag pünktlich über die Bühne gehen kann. Denn so wird der Rauch von Waldbränden in Kanada vertrieben.
Mit Sport-Informations-Dienst (SID)