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Trump sitzt im Stadion - und tätschelt den WM-Pokal

Trump tätschelt den WM-Pokal

US-Präsident Donald Trump kommt per Hubschrauber zum WM-Finale. Bei der Nationalhymne gibt es vereinzelt Pfiffe, aber auch Beifall.
US-Präsident Donald Trump reiste zum WM-Finale an
US-Präsident Donald Trump reiste zum WM-Finale an
© IMAGO/ANP
US-Präsident Donald Trump kommt per Hubschrauber zum WM-Finale. Bei der Nationalhymne gibt es vereinzelt Pfiffe, aber auch Beifall.

Kurz vor dem Anpfiff des WM-Finals ist US-Präsident Donald Trump im MetLife Stadium eingetroffen. Nach seiner Landung mit einem Hubschrauber in East Rutherford vor den Toren New Yorks nahm Trump zum Abschluss der Zeremonie mit seiner Ehefrau Melania und FIFA-Präsident Gianni Infantino in der Loge Platz, als ihn die Kamera während der Nationalhymne einfing, gab es vereinzelt Pfiffe und „USA“-Rufe.

In der Anfangsphase zeigten die TV-Bilder, wie Brasiliens früherer Weltmeister Ronaldo Trump den Goldpokal brachte. Der tätschelte die Trophäe, die er nach dem Spiel dem Kapitän des Siegers überreichen sollte.

Trump schaltet sich bei Sperre für US-Stürmer ein

Trump hatte die Stadien während des Turniers gemieden, war aber durch den Skandal um die zurückgenommene Sperre für US-Stürmer Folarin Balogun lange präsent. Der 80-Jährige hatte Infantino angerufen und um die Annullierung der Roten Karte gebeten.

Die Disziplinarkommission des Weltverbands FIFA setzte die Sperre tatsächlich zur Bewährung aus. Es folgte ein Sturm der Entrüstung, Balogun kam im Achtelfinale gegen Belgien zum Einsatz, doch die USA verloren das Spiel deutlich (1:4).

Trump: „Dieses Mal lassen wir Mexiko und Kanada außen vor“

Bereits zwei Tage vor dem WM-Finale zwischen Argentinien und Spanien hatte Trump im Trump Tower in New York seine Sicht auf die Fußball-WM verbreitet.

„Ich dachte, wir seien kein Fußball-Land. Es stellte sich heraus, dass wir eines sind. Ich glaube, das wird so bleiben“, sagte Trump und sprach direkt die nächste Bewerbung für das Großereignis aus. „Diese WM war so erfolgreich, dass wir die USA einfach noch einmal auswählen sollten“, sagte er: „Dieses Mal lassen wir Mexiko und Kanada außen vor.“

„Dies war und ist nicht nur die großartigste Weltmeisterschaft aller Zeiten. Es ist das großartigste menschliche, soziale und kulturelle Ereignis, das die Menschheit je erlebt und gesehen hat“, sagte Infantino zu diesem Anlass und wandte sich an Trump, der zwar „keine Komplimente“ brauche, „aber diese Weltmeisterschaft wäre ohne Sie nicht so ein unglaublicher Erfolg gewesen“.