Die Fußball-WM in Kanada, Mexiko und den USA ist in vollem Gange. Der Kampf um den WM-Titel spitzt sich immer mehr zu. Seit Samstag liefen die Achtelfinal-Spiele.
WM 2026: Diese Teams stehen im Viertelfinale
Diese Teams stehen im Viertelfinale
Acht Viertelfinal-Tickets waren insgesamt zu vergeben, mittlerweile sind alle teilnehmenden Mannschaften bekannt. SPORT1 präsentiert einen Überblick darüber, wer sich für die Runde der letzten Acht qualifiziert hat.
WM 2026: Diese Teams stehen im Viertelfinale
- Marokko
- Frankreich
- Norwegen
- England
- Spanien
- Belgien
- Argentinien
- Schweiz
WM 2026: Diese Viertelfinal-Paarungen stehen fest
- Frankreich – Marokko (Donnerstag, 22 Uhr)
- Spanien – Belgien (Freitag, 21 Uhr)
- Norwegen – England (Samstag, 23 Uhr)
- Argentinien – Schweiz (Sonntag, 3 Uhr)
Messi leitet irres Comeback ein
Lionel Messi und Argentinien sind gegen Ägypten mit einem blauen Auge davongekommen. Dank ganz später Tore kann der Titelverteidiger doch noch vom nächsten WM-Triumph träumen. Argentinien rettete sich mit einem 3:2 (0:1) nach 0:2-Rückstand in die nächste Runde.
Cristian Romero (79.), Messi selbst mit seinem 21. WM-Tor (83.) und Enzo Fernández (90.+2) schossen den Weltmeister in der Schlussphase doch noch ins Viertelfinale von Kansas City. Dort geht es am Sonntag (3 Uhr) gegen die Schweiz.
Das Team von Murat Yakin setzte sich im letzten Achtelfinale gegen Kolumbien mit 4:3 im Elfmeterschießen. Nach 90 und 120 Minuten hatte es torlos 0:0 gestanden.
Danach hatte es in Atlanta lange nicht ausgesehen – auch weil Messi einen Foulelfmeter verschoss (21.). Die Argentinier bissen sich immer wieder die Zähne am überragenden Torhüter Mostafa Shobeir aus und liefen lange einem Rückstand hinterher.
Yasser Ibrahim (15.) sorgte mit seinem Kopfballtreffer für den ersten Rückstand Argentiniens während der WM. Der Titelverteidiger hätte kurz darauf ausgleichen können, doch Messi scheiterte an Shobeir – bereits gegen Österreich hatte der Superstar einen Strafstoß vergeben. Als Argentinien wütend auf den Ausgleich drängte, schlug Mostafa Ziko (67.) nach einem Konter zu.
England übersteht Mexiko
Jude Bellingham und Harry Kane haben die berauschende „Fiesta Mexicana“ bei der Fußball-WM gemeinsam beendet und England dem ersehnten Titel einen großen Schritt nähergebracht.
In der zuvor uneinnehmbaren Festung Aztekenstadion setzten sich die Three Lions von Teammanager Thomas Tuchel in einem spektakulären Schlagabtausch mit 3:2 (2:1) gegen Co-Gastgeber Mexiko durch – und fordern nun im Viertelfinale Norwegen um Tormaschine Erling Haaland.
Bellingham (36./38.) schockte die Gastgeber mit einem Doppelschlag innerhalb von 98 Sekunden, Kane (60.) ließ England per Foulelfmeter und seinem sechsten Turniertreffer endgültig vom ersten WM-Titel seit 1966 träumen.
Doch Mexiko blieb durch die Anschlusstreffer von Julian Quinones (42.) und Raúl Jiménez (69., Foulelfmeter) immer dran, spielte zudem nach der Roten Karte gegen Jarell Quansah (54.) lange in Überzahl – und verlor letztlich doch erstmals in seiner Geschichte ein WM-Spiel im ikonischen Nationalstadion in Mexiko-Stadt.
Norwegen stürmt ins Viertelfinale
Norwegen feierte am Sonntag den Coup gegen Brasilien und warf den Rekordweltmeister mit 2:1 raus. Dabei traf Superstar Erling Haaland doppelt.
Als Erstes hatte sich Marokko für das Viertelfinale qualifiziert. Die Afrikaner setzten sich klar mit 3:0 (0:0) gegen Co-Gastgeber Kanada durch. Erstmals in der WM-Geschichte steht damit ein afrikanisches Team bei zwei aufeinanderfolgenden Endrunden im Viertelfinale. 2022 in Katar hatte Marokko das Halbfinale erreicht und war dort an Frankreich gescheitert.
Frankreich bezwang anschließend den erneut aufmüpfigen Deutschland-Schreck Paraguay mit 1:0 (0:0) und wirkte dabei erstmals bei dieser Fußball-WM verwundbar. Ein Foulelfmeter nach Videobeweis von Kylian Mbappé (70.) rettete Les Bleus, nachdem deren furchteinflößende Staroffensive zuvor lange wirkungslos geblieben war.
Spanien beendet Cristiano Ronaldos Traum
Spanien hat dank eines späten Treffers von Deutschland-Schreck Mikel Merino (90.+1) Portugal mit 1:0 (0:0) bezwungen. Der Europameister steht erstmals seit dem WM-Triumph 2010 wieder im Viertelfinale.
Damit endete zugleich der Traum von einem glorreichen Abschied für Cristiano Ronaldo. Für den 41 Jahre alten Offensivstar dürfte sein 27. WM-Spiel zugleich sein letztes gewesen sein.
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)