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WM: Argentinien-Star wittert Verschwörung

Argentinier wittert Verschwörung

Rodrigo de Paul verliert mit Argentinien das WM-Finale gegen Spanien. Der Mittelfeldspieler spricht von einer "unbegründeten Verschwörungstheorie".
Lionel Messi und Argentinien vergießen nach dem WM-Finale bittere Tränen. SPORT1-Chefreporter Stefan Kumberger ordnet die Situation ein.
Rodrigo de Paul verliert mit Argentinien das WM-Finale gegen Spanien. Der Mittelfeldspieler spricht von einer "unbegründeten Verschwörungstheorie".

Rodrigo de Paul hat sich nach der Niederlage im WM-Finale gegen Spanien via Instagram mit deutlichen Worten an alle Personen gerichtet, die die argentinische Nationalmannschaft kritisiert haben.

„Heute sehe ich, wie viele Menschen auf diese Niederlage gewartet haben und während der gesamten Weltmeisterschaft unbegründete Verschwörungstheorien verbreitet haben, um den Schmerz anderer zu lindern, die nicht das erleben konnten, was wir alle Argentinier erlebt haben“, schrieb der 32-Jährige – und wittert somit selbst eine Verschwörung gegen Argentinien.

WM: Argentinien von den Schiedsrichtern begünstigt worden?

Er fügte hinzu: „Unser Lächeln stört, weil unser Auftreten sie nervt. Aber das hat nur noch einmal bestätigt, dass die Leidenschaft und die Liebe zu unserem Trikot alles überwinden können.“

Damit spielte er an jene Kritiker an, die während der Weltmeisterschaft behaupteten, dass das argentinische Team von den Schiedsrichtern begünstigt worden sei und nur dank der überragenden Leistungen von Lionel Messi ins Endspiel gekommen sei. Daher hätten sich laut ihm viele Menschen Runde für Runde ein Ausscheiden Argentiniens gewünscht.

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Argentinisches Volk gibt de Paul viel Kraft

Mit Blick auf das verlorene Finale schrieb de Paul: „Der größte Schmerz rührt daher, dass wir den Pokal nicht erneut in unser Land holen konnten, denn wenn es jemanden gibt, der es verdient hätte, dieses Gefühl noch einmal zu erleben, dann seid ihr es.“

Er betonte, dass die Verbundenheit zwischen dem Team und dem argentinischen Volk weit über Erfolge hinausgehen würde. „Das ist etwas, woran ich mich festhalten möchte, um diese Zeit zu überstehen. Es wird mir noch lange wehtun, aber heute bin ich stolzer denn je, Argentinier zu sein“, schrieb de Paul abschließend.