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Diese Abrechnung mit Gianni Infantino toppt alles

Diese Abrechnung toppt alles

Luis Figo verurteilt das Verhalten von Gianni Infantino aufs Schärfste. Die Fußballlegende fordert den sofortigen Rücktritt des wankenden FIFA-Präsidenten.
Der ehemalige UEFA-Generalsekretär Lars Christer Olsson meint, Gianni Infantino ist mit den Plänen für eine Privatisierung der WM einen Schritt zu weit gegangen. Für seinen "lächerlichen" Vorschlag erntet Infantino von Olsson große Kritik.
Luis Figo verurteilt das Verhalten von Gianni Infantino aufs Schärfste. Die Fußballlegende fordert den sofortigen Rücktritt des wankenden FIFA-Präsidenten.

Die portugiesische Legende Luis Figo hat den wankenden FIFA-Präsidenten Gianni Infantino extrem scharf kritisiert.

„Ich könnte 10.000 Wörter über die Probleme bei der FIFA schreiben. Aber die Lösung lässt sich in nur drei Worten zusammenfassen: Infantino muss weg“, schrieb der langjährige Superstar in einem Gastbeitrag bei der Daily Mail.

In seiner erstaunlichen Abrechnung fuhr der 53-Jährige fort: „Ich liebe den Fußball schon mein ganzes Leben lang. Ich war 20 Jahre lang Profispieler. Und glauben Sie mir, ich habe in meiner Zeit im Fußball so manchen Gauner kennengelernt. Aber was in den letzten zehn Tagen ans Licht gekommen ist, ist das niederträchtigste, hinterhältigste und feigste eigennützige Verhalten, das ich je erlebt habe.“

Figo: Infantinos Würde ist nicht mehr zu retten

Infantino hatte sich mit seinen mittlerweile gescheiterten Plänen, kommerzielle Rechte an der WM an private Investoren zu verkaufen, den Unmut weiter Teile der Fußballwelt zugezogen.

Der größte Widerstand kam dabei von der UEFA – für die Figo schon seit 2017 als Berater tätig ist.

Der frühere Profi von Real Madrid und des FC Barcelona bezeichnete Infantino als ein „Relikt aus der Vergangenheit des Spiels“, das keinen Platz in dessen Zukunft haben dürfe. Dass Infantino seine Pläne lange geheim gehalten hatte, stieß Figo besonders sauer auf.

„Wenn das Vorhaben so eine offensichtlich gute Idee war, warum haben Sie dann nicht offen zugegeben, dass Sie am Ende einen Job mit einem Jahresgehalt von 30 Millionen Dollar bekommen würden?“, schimpfte er.

Die Infantino-Pläne seien weder gut noch mutig – und dennoch komme die Entwicklung nicht überraschend. Figo verwies unter anderem auf den WM-Skandal um Donald Trump, den er nicht namentlich als „den FIFA-Friedenspreis-Gewinner“ betitelte.

Sein Fazit zu Infantino, der das Amt des FIFA-Präsidenten herabgewürdigt habe: „Es ist zu spät, seine Würde zu retten, aber es ist noch nicht zu spät, den Fußball zu retten. Er sollte gehen. Sofort.“