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"Einfach grausam!" Diese Szenen sorgen für Entsetzen

Diese Szenen sorgen für Entsetzen

Shane Lowry gibt einen sicher geglaubten Turniersieg aus der Hand. Der Golf-Profi hat einen folgenschweren Blackout und wirkt plötzlich völlig neben der Spur. Der Kommentator ist entsetzt.
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Shane Lowry gibt einen sicher geglaubten Turniersieg aus der Hand. Der Golf-Profi hat einen folgenschweren Blackout und wirkt plötzlich völlig neben der Spur. Der Kommentator ist entsetzt.

Es waren denkwürdige Szenen, die sich am Sonntagabend in Palm Beach Gardens ereigneten. Golf-Superstar Shane Lowry hat auf den letzten drei Löchern beim mit 9,6 Millionen US-Dollar dotierten Cognizant Classic eine haushohe Führung verspielt - regelrecht weggeworfen.

Der Ire ging nach 68 von 72 gespielten Löchern mit drei Schlägen Vorsprung auf den Kolumbianer Nicolás Echavarría in die weltberühmte Bear Trap - die mit Abstand drei gefürchtetsten Löcher (15-17) auf dem PGA National‘s Champion Course.

Golf: Nervenversagen bei Shane Lowry

Auf der 15 benötigte Lowry drei Schläge, spielte genau wie Echavarría Par und verteidigte seinen Vorsprung zunächst. Doch was folgte, war ein kompletter Zusammenbruch. Nervenversagen, wie man es bei den Profis so nur ganz selten sieht.

Der Abschlag auf Bahn 16 landete im Wasser. Dabei hatte der Weltranglisten-27. extra ein Eisen gewählt, um genau eben jenes Szenario zu vermeiden. Fassungslos schaute er seinen Caddie an. Die Konsequenz: Ein Double-Bogey und nur noch einen Schlag Vorsprung.

Echavarría hingegen war zu diesem Zeitpunkt schon auf dem Grün von Bahn 17. Dort lochte der spätere Turniersieger einen langen Putt zum Birdie, ballte die Faust und der Druck auf Lowry stieg immer weiter.

Nach dem folgenschweren Fehler auf der 16 lief bei Lowry plötzlich überhaupt nichts mehr zusammen. Auch der nächste Abschlag landete im Wasser, schon wieder der Fade nach rechts und schon wieder machte es „Platsch“. Ein weiteres Double-Bogey später war die Führung plötzlich futsch.

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Kommentator entsetzt: „Das ist einfach grausam“

Der Ryder-Cup-Gewinner von 2025 war völlig konsterniert - ähnlich wie sein Caddie, zahlreiche anwesende Fans und Magenta-Kommentator Stephan Gandl. „Das ist einfach grausam. Sowas habe ich noch nie erlebt. Am liebsten würde ich jetzt meine Kopfhörer absetzen und nach Hause fahren“, sagte Gandl.

„Ich habe es weggeworfen“, gestand Lowry selbst, der immer noch versuchte, herauszufinden, was bei seinen letzten Schwüngen passiert war. Später hatte der 38-Jährige eine Erklärung parat. Am 18. Grün wartete nämlich seine jüngste Tochter Ivy (vier Jahre alt).

Noch nie hatte er vor ihren Augen ein Turnier gewonnen. Und dann auch noch sein Heimatturnier. Doch was ein unvergesslicher Moment hätte sein können, mündete in einem Desaster.

Er wollte für seine Tochter gewinnen

„Das Schwierigste an heute ist, dass ich noch nie vor meiner 4-Jährigen gewonnen habe, und sie war da und hat auf mich gewartet“, sagte ein emotionaler Lowry: „Ja, ich wollte es heute nur für sie. Ich wollte es nicht für... Mir ist alles andere egal. Ich wollte es so sehr.“

Der dreimalige Gewinner auf der PGA-Tour erklärte: „Allein ihr kleines, rotes Haar über das 18. Grün laufen zu sehen, wäre das Schönste auf der Welt gewesen. Ich dachte, ich hätte es. Ich dachte, ich würde gewinnen.“

Doch daraus wurde bekanntlich nichts. Letztlich belegte Lowry gemeinsam mit den beiden US-Amerikanern Taylor Moore und Austin Smotherman den geteilten zweiten Platz. Doch der Scheck in Höhe von 726.400 US-Dollar dürfte sich angefühlt haben wie eine große Niederlage.

Lowry hielt die Tränen zurück. Die Enttäuschung in seiner Stimme sprach Bände, er war am Boden zerstört. „So etwas ist mir noch nie passiert”, gestand Lowry. Wenige Augenblicke später verließ er das Clubhaus, Hand in Hand mit Ivy.